Orgelprojekt auf Poel

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 01. Mai 2026, 21:34 (vor 118 Tagen) @ Subbass1

...ich habe ja m.E. der ev. (und kath.) Kirche schon massig "Geschenke" gemacht, sodass ich mich hier weniger in der Pflicht sehe (und, nebenbei, es nicht auch nur ansatzweise könnte). Ich fände es ja sogar gut, wenn staatl. Mittel (wetten, dass auch hier genug davon im Spiel sind) nur fließen, wenn z.B. Mindesthonorare geregelt sind und überhaupt ein langfristiges "Verwendungsszenario". Ansonsten zwingt niemand jemanden, solche, wenn auch langlebigste, Luxusgüter zu bestellen. Musik machen kann man auch einige Größenordnungen tiefer.


Welche staatlichen Mittel? Die LETZTE Zuwendung an ein Orgelprojekt in M-V ist ein Zuschuss zur Sanierung der Grüneberg-Orgel in Neustrelitz. 2026 gibt es erstmals GAR KEINE BKM-Mittel für ein Orgelsanierungsprojekt in M-V. Darüber war auch Friedrich Drese erstaunt, als ihm das der zuständige Referent des Landesamtes für Kultur und Denkmalschutz auf einer Bereisung letztes Jahr mitteilte.

Die Situation evangelischer Landgemeinden in M-V erreicht bald niederländische Verhältnisse. In den Städten ist es noch ein wenig besser.

Kleine Grafik von hier zuhause: Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, rund 200.000 Einwohner. Das rot umrandete ist seit 1. Januar "meine" Kirchengemeinde, bestehend aus vormals Innenstadtgemeinde, Gehlsdorf und Dierkow. Auch wenn im Norden vor allem Brache und Industrie ist - wir sind die größte ev. KG im Sprengel Mecklenburg (und wohl auch in M-V) mit sage und schreibe 5.500 Gemeindegliedern.
Um auf dem Land auf diese Protestanten-Zahl zu kommen, brauchste eigentlich einen Landkreis an Fläche.... das könnt Ihr Euch einfach (noch) nicht vorstellen....

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