Datenblatt zu Albert Schönle

MCVL @, Donnerstag, 30. April 2026, 11:33 (vor 120 Tagen) @ ThoFi

Die Frage bleibt: Wie kam FB März dazu, die Firma an den von "außen" kommenden Schönle zu übergeben? Gab es da Beziehungen/Verpflichtungen?

Thomas

Sicher bin ich mir nicht, aber März hat in den 1890er Jahren regelmäßig Orgelteile bei Weigle bezogen. So besitzt die Orgel in Lamerdingen von 1892 für das Pedal eine Weigle-Membranlade (bei Hammermayer steht Kegellade, aber das ist nicht korrekt, die Orgel besitzt aber für das Manual eine mechanische Kegellade). Nach weiteren solchen Spuren müsste man mittels einer vollständigen Inventarisierung der noch erhaltenen Orgeln aus dieser Zeit suchen.

Auch der bei Hammermeyer auf S. 41 abgebildete Spieltisch von Unterliezheim ist der optischen Gestaltung nach eindeutig ein Weigle-Produkt, diese Spieltische wurden von Friedrich Weigle junior um 1906/07 herum eingeführt. Letzte Gewissheit hätten wir, wenn man die Koppelapparate des Spieltischs erkennen könnte.

Ich halte es deshalb durchaus für möglich, daß da eine Beziehung März - Weigle - Schönle bestand und Schönle womöglich von Weigle empfohlen wurde oder Franz Borgias März persönlich kannte.

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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)


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