Neubau mit Taschenladen
Orgelbauer
Kirchengemeinde mit Link zum Flyer (pdf)
Interessant, wie sich Geschichte wiederholt. Ich dachte, diese Phase wäre abgeschlossen und für immer vorbei.
Vielleicht erlebe ich noch einen Orgelneubau im Stil von Bornefeld...
Neubau mit Taschenladen
Orgelbauer
Kirchengemeinde mit Link zum Flyer (pdf)Interessant, wie sich Geschichte wiederholt. Ich dachte, diese Phase wäre abgeschlossen und für immer vorbei.
Vielleicht erlebe ich noch einen Orgelneubau im Stil von Bornefeld...
* Noch heute erinnern sich Oberndorfer an den
wunderschönen Klang der alten Walcker-Orgel.
Ich meine gehört zu haben, dass vor der Restaurierung der Malereien in der Immanuelkirche die übereinstimmende Meinung der Martener herrschte, dass alle vier Figuren Elsa (Engel Löwe Stier und Adler) Flügel hatten - die Freilegung der nach dem Krieg übermalten Flächen ergab - nein stimmt nicht...
und von der (leider) durch die Heizung gekillten Walcker-Orgel hieß es:
sie habe mächtig geklungen...
was sicherlich noch "besser" als wunderschön ist oder wäre
* Martin Elsaesser war die Kirchenmusik außerordentlich
wichtig. Er ließ eine Pfeifenorgel der weltbekannten Firma
E. F. Walcker einbauen. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat
Elsaesser gemeinsam mit Walcker sowie dem Organisten der
Stiftskirche Stuttgart Arnold Strebel und dem in Oberndorf
geborenen Komponisten Sigfrid Karg-Elert den Plan dieser
Orgel entworfen.
da hätte ich mich doch glatt vertan und der Gemeinde den Einbau nebst Bezahlung in die Kirchenkasse geschoben
aber
am Prospekt (Gehäuse) kann (natürlich nur fach-) frau mann uadua doch ziemlich gut ablesen welch zentralen optisch ästhetischen und skulptural architektonischen Wert der Baukünstler dem Juwel der Kirchenmusik zugedacht hatte...
zwar ist bei uns die digitale Kiste definitiv nicht als problematisch provisorisch produziert worden aber auch hier drängt sich mir unmittelbar die Frage auf
wie lange hielt denn diese sehr gute Pfeifenorgel...
geladene Taschen hin oder her
davon braucht es gewiss reichlich
(guck mal ein Eichhörnchen - goldig)
Selbstverständlich wünsche ich der Gemeinde
viel Freude mit dem neuen Instrument und
(mittlerweile bin ich ja auch "vor nix fies")
und dem ach so harmonischen Vernwerk
(die Freude, die durchschlagend von innen kommt ;-)
-
und distanziere mich schon einmal vorsorglich
von allem elektrisierendendem Unsinn
--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Neubau mit Taschenladen
Orgelbauer
Kirchengemeinde mit Link zum Flyer (pdf)Interessant, wie sich Geschichte wiederholt. Ich dachte, diese Phase wäre abgeschlossen und für immer vorbei.
...durchaus nicht, schon die VOD-Tagung in Karlsruhe im Jahr 2012 hat sich damit beschäftigt. Taschenladen haben ein sehr gutes Ansprache- und Repetitionsverhalten, sie eignen sich gut für hohe Winddrücke, der Wind "bahnt"sich seinen Weg selbst zur Pfeife, die "Reise" der arbeitenden Tasche ist kurz und deren Masse klein, das Taschenventil selbst braucht keinen Druckpunkt zu überwinden, und sie sind bei leisen Registrierungen geräuschärmer als Kegelladen, weil nur die Taschenventile der gezogenen Register arbeiten.
Vielleicht erlebe ich noch einen Orgelneubau im Stil von Bornefeld...
...es ist nicht so, dass Bornefelds Ideen prinzipiell alle blöd gewesen wären. Sie sind nur "kontaminiert", weil er sich mit seiner verkniffen-pietistischen Verzichtsethik, seiner Selbstüberhöhung (und -herrlichkeit...), seinem wohl ziemlich autoritären Charakter und seiner borniert-doktrinären Ablehnung der Romantik selbst im Weg stand und in seiner provinziellen Enge nicht verstand, dass Orgelklang ohne (kultivierte!) Gravität und Volumen immer unbefriedigend bleiben wird. Und er sah vor Bäumen den Wald nicht - was sich an der skurril anmutenden Überorganisation seiner Spieltische zeigt, selbst bei sehr überschaubaren Dispositionen. In späteren Jahren kam wohl noch Schwerhörigkeit hinzu, was natürlich ein Problem ist, wenn man meint, den Intonateur vom Spieltisch aus als Befehlsempfänger behandeln zu können (was übrigens auch im Hinblick auf die Sachverständigenrolle problematisch ist, denn letztlich verlässt der SV damit seine Rolle und begibt sich in einen Interessenkonflikt).
Seine hochliegenden Register sind aber unter avantgardistischen Gesichtspunkten und evtl. in Kombination mit Winddrosseln oder Tastenfesseln oder freien Koppeln schon interessant - auf einer vernünftig-gravitätischen Grundlage, versteht sich, nicht mit Strohhalmmensuren.
Wenn ich an Bornefeld denke, sehe ich vor meinem geistigen Auge ihn und Dupré in der Hölle: Dupré muss die ganze Zeit Bach aus seinen Ausgaben spielen - aber auf einem historischen Silbermann-Spieltisch, und er muss bei jedem Verspieler gnadenlos von vorne anfangen, und im Nebenraum Bornefeld - mit Mendelssohn (den er geradezu irrational hasste - "...süßlicher Dreck!") auf einer pneumatischen Sauerin, und wenn er nicht spielt, muss er...
![[image]](images/uploaded/2026040413273769d111c9f3968.jpg)
(die Walcker in Doesburg, NL)
...Liebesgeigen, Geigenprinzipale und Äolinen löten und intonieren oder endlos pneumatische Trakturbälgchen erneuern....
Neubau mit Taschenladen
...es ist nicht so, dass Bornefelds Ideen prinzipiell alle blöd gewesen wären.
... er sah vor Bäumen den Wald nicht - was sich an der skurril anmutenden
Überorganisation seiner Spieltische zeigt,
selbst bei sehr überschaubaren Dispositionen.
das klingt alles sehr eloquent
aber könntest Du mal konkret erklären was Du mit
"skurril anmutenden Überorganisation seiner Spieltische"
meinst
- wenn ich das im Video* richtig verstanden habe,
dann geht es um einen einzigen Schalter
(wahrscheinlich so etwas wie Handregister ab)
und alleine die Behauptung lässt etwas idR noch nicht wahr werden
-
* das Herumgefummel an Registerschaltern begleitet von ausschweifenden Erklärungen ohne jedes Klangbeispiel wurde bereits kommentiert...
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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Neubau mit Taschenladen
Orgelbauer
Kirchengemeinde mit Link zum Flyer (pdf)Interessant, wie sich Geschichte wiederholt. Ich dachte, diese Phase wäre abgeschlossen und für immer vorbei.
...durchaus nicht, schon die VOD-Tagung in Karlsruhe im Jahr 2012 hat sich damit beschäftigt. Taschenladen haben ein sehr gutes Ansprache- und Repetitionsverhalten, sie eignen sich gut für hohe Winddrücke, der Wind "bahnt"sich seinen Weg selbst zur Pfeife, die "Reise" der arbeitenden Tasche ist kurz und deren Masse klein, das Taschenventil selbst braucht keinen Druckpunkt zu überwinden, und sie sind bei leisen Registrierungen geräuschärmer als Kegelladen, weil nur die Taschenventile der gezogenen Register arbeiten.
Nein, das ist ein (offenbar weit verbreiteter) Verständnisfehler. Die Taschen arbeiten auch bei nicht gezogenen Registern, man kann das beispielsweise sehr schön beobachten bei Taschenladen von Späth oder Strebel, wenn die Stöcke abgenommen und die Kanzellenpapierung entfernt ist. Auch ohne den Druck einer durch Pfeifenwind gefüllten Kanzelle bewegen sich die Taschen des jeweiligen Tons trotz der Druckfeder (die dient nur zur allerletzten Sicherheit), wenn über die Bohrung im Fundamentalbrett (oder bei Steinmeyer im Taschenbrett) die Taschen entlastet bzw. wieder gefüllt werden. Nur vernimmt man kein Geräusch, außer das der Relais.
Auch eine einzelne Tasche ist, bevor sie eingebaut wird, nicht in der Endpositon "Ton nicht angespielt". Erst wenn man sie beispielsweise mit dem Mund anbläst, also den Effekt herstellt, als ob vom Relais Wind einströmt, ist die Tasche in der Stellung, in welcher sie die Bohrung zum Stock verschließen kann. Stoppt man damit, geht die Tasche wieder in ihre ungefüllte Position zurück.
Der Effekt lässt sich auch gut erkennen, wenn man bei einer Taschen- oder Membranladenorgel ein Register gezogen lässt und den Motor abstellt. Wird die Orgel dann wieder unter Wind gesetzt, wird es im gezogenen Register ohne das ein Ton angespielt ist, erst einmal zu Heulern kommen, bevor die Taschen oder die Membranen von den Relais gefüllt und gehoben werden.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, existieren aber pneumatische Ladenbauarten, wo die Tonabschlußorgane eines Registers in den Laden nur arbeiten, wenn dieses gezogen ist, ich meine, es sind die Kastenladen in der Art, wie sie Röver oder Rühlmann gebaut haben, müsste ich aber noch einmal nachsehen.
--
__________
Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Neubau mit Taschenladen
Orgelbauer
Kirchengemeinde mit Link zum Flyer (pdf)Interessant, wie sich Geschichte wiederholt. Ich dachte, diese Phase wäre abgeschlossen und für immer vorbei.
...durchaus nicht, schon die VOD-Tagung in Karlsruhe im Jahr 2012 hat sich damit beschäftigt. Taschenladen haben ein sehr gutes Ansprache- und Repetitionsverhalten, sie eignen sich gut für hohe Winddrücke, der Wind "bahnt"sich seinen Weg selbst zur Pfeife, die "Reise" der arbeitenden Tasche ist kurz und deren Masse klein, das Taschenventil selbst braucht keinen Druckpunkt zu überwinden, und sie sind bei leisen Registrierungen geräuschärmer als Kegelladen, weil nur die Taschenventile der gezogenen Register arbeiten.
Nein, das ist ein (offenbar weit verbreiteter) Verständnisfehler. Die Taschen arbeiten auch bei nicht gezogenen Registern, man kann das beispielsweise sehr schön beobachten bei Taschenladen von Späth oder Strebel, wenn die Stöcke abgenommen und die Kanzellenpapierung entfernt ist. Auch ohne den Druck einer durch Pfeifenwind gefüllten Kanzelle bewegen sich die Taschen des jeweiligen Tons trotz der Druckfeder (die dient nur zur allerletzten Sicherheit), wenn über die Bohrung im Fundamentalbrett (oder bei Steinmeyer im Taschenbrett) die Taschen entlastet bzw. wieder gefüllt werden. Nur vernimmt man kein Geräusch, außer das der Relais.
Auch eine einzelne Tasche ist, bevor sie eingebaut wird, nicht in der Endpositon "Ton nicht angespielt". Erst wenn man sie beispielsweise mit dem Mund anbläst, also den Effekt herstellt, als ob vom Relais Wind einströmt, ist die Tasche in der Stellung, in welcher sie die Bohrung zum Stock verschließen kann. Stoppt man damit, geht die Tasche wieder in ihre ungefüllte Position zurück.
Der Effekt lässt sich auch gut erkennen, wenn man bei einer Taschen- oder Membranladenorgel ein Register gezogen lässt und den Motor abstellt. Wird die Orgel dann wieder unter Wind gesetzt, wird es im gezogenen Register ohne das ein Ton angespielt ist, erst einmal zu Heulern kommen, bevor die Taschen oder die Membranen von den Relais gefüllt und gehoben werden.
....das kenne ich anders; wie soll die Feder "zur letzten Sicherheit" dienen, wenn sie die Filzdichtung auf der Tasche nicht von sich gegen das zur Pfeife führende Rohr drücken kann? Vielleicht haben die Orgelbauer, die in der pneumatischen Epoche ja oft ihre eigenen Systeme entwickelt haben, das verschieden gehandhabt, auch ist naheliegend, dass die drucklose Tasche sich etwas entspannt - aber dass die Dichtung sich vom Rohr entfernt, leuchtet mir nicht so wirklich ein. - Bei der Walcker-Stiftung (Text: Roland Eberlein) heißt es unter Verweis auf diese...
![[image]](images/uploaded/2026040419171569d163bbcae71.jpg)
...Zeichnung von Albert Merklin aus dem Jahr 1924 dazu: "Die Feder drückt die Membran auch bei ausgeschaltetem Gebläse gegen die Röhrchen, um das Erklingen der Orgel beim Einschalten des Gebläses unmöglich zu machen."
Und selbst wenn sich die Tasche der Pfeife eines nicht aktivierten Registers beim Drücken der zu ihr gehörenden Taste entspannt, ist das ja nicht dasselbe wie das Arbeiten der Kegel einer Kegellade, die alle unterschiedslos den kompletten Arbeitsweg verrichten, egal, ob das Register über ihnen gezogen ist oder nicht.
Neubau mit Taschenladen
...es ist nicht so, dass Bornefelds Ideen prinzipiell alle blöd gewesen wären.
... er sah vor Bäumen den Wald nicht - was sich an der skurril anmutenden
Überorganisation seiner Spieltische zeigt,
selbst bei sehr überschaubaren Dispositionen.
das klingt alles sehr eloquent
aber könntest Du mal konkret erklären was Du mit
"skurril anmutenden Überorganisation seiner Spieltische"
meinst- wenn ich das im Video* richtig verstanden habe,
dann geht es um einen einzigen Schalter
(wahrscheinlich so etwas wie Handregister ab)
und alleine die Behauptung lässt etwas idR noch nicht wahr werden-
* das Herumgefummel an Registerschaltern begleitet von ausschweifenden Erklärungen ohne jedes Klangbeispiel wurde bereits kommentiert...
...bei einer Orgel dieser überschaubaren Größe braucht man keine Gruppenzüge, das verkompliziert die Anlage unnötig und verleitet obendrein zu schematischem Registrieren, und dieser einzelne Schalter macht es dann eher noch komplizierter, als dass er etwas erleichtert. Und wieso beschwerst Du Dich über eine vermeintlich "weitschweifige" Erklärung, wenn die doch gerade sagt, worum es geht?
Neubau mit Taschenladen
Schau es dir in der Praxis einmal am bei einer zerlegten Orgel oder nimm eine ausgebaute Tasche in die Hand, dann wirst du es gleich erkennen.
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Neubau mit Taschenladen
[https://organindex.de/index.php?title=Gerstetten/Dettingen_(Albuch),_Peterskirche Dettingen] ist doch übersichtlich. Kenne ich gut, habe bestimmt weit über 100x dort gespielt, kath.(!) Vorabendmesse meistens, dürfte es auch nicht mehr geben. Schöne Akustik auch, aber diese KG ist auch eher musikalisch anders unterwegs, wenn ich mich recht erinnere. Die Orgelstiftung organisiert dort aber ab und zu, da wäre allerdings ein größerer Kreis nicht verkehrt. Für Bezirkskantoren ist das im Deputat und eher für andere gedacht.
Neubau mit Beschwerde plus Link
Ich habe ja schon mehrfach festgestellt,
dass es einige hier mit (logisch sachlicher) Argumentation einfach nicht so haben...
...bei einer Orgel dieser überschaubaren Größe braucht man* keine Gruppenzüge,
ist das eine Tatsache? Anerkannter Konsens? (D)eine private Meinung? Oder... ?
Ich nehme mal an mindestens Herr Bornefeld war da anderer Ansicht...
das verkompliziert die Anlage unnötig und verleitet obendrein zu schematischem Registrieren,
zumindest Letzteres hatte ich bereits zum Thema Setzer erwähnt
- aber ich sehe darin keine guten Argumente gegen die Schalter
(Mann muß diese mbunnmMn bestimmt nicht verwenden wenn mann nicht möchte ;-)
englische und amerikanische Orgeln haben standardmäßig Divisionals
- unnötig? kompliziert?
Wahrscheinlich eher eine Frage der Sichtweise und der Gewohnheit
(mbunnmMn)
und dieser einzelne Schalter macht es dann eher noch komplizierter, als dass er etwas erleichtert.
ist das eine Tatsache? Anerkannter Konsens? (D)eine private Meinung? Oder... ?
(den muß mann aber unbedingt verwenden, weil... ? )
subbass1
https://organindex.de/index.php?title=Gerstetten/Dettingen_(Albuch),_Peterskirche
ist doch übersichtlich. Kenne ich gut, habe bestimmt weit über 100x dort gespielt...
Ich persönlich finde einen HandregisterAb Schalter weder unnötig noch kompliziert
und fühle mich dadurch auch nicht übermäßig
zu schamhaft schematischer Registernutzung animieret
- aber was weiß ich schon (mmbunnmM)
Und wieso beschwerst Du Dich über eine vermeintlich "weitschweifige" Erklärung, wenn die doch gerade sagt, worum es geht?
habe ich das getan?
ist mir gar nicht aufgefallen...
* das Herumgefummel an Registerschaltern begleitet von ausschweifenden Erklärungen ohne jedes Klangbeispiel wurde bereits kommentiert...
meine Absicht war es (vielleicht habe ich das Ziel nicht erreicht)
darauf hingewiesen zu haben, dass bereits andere, die Kombination von
Schalterbewegen plus viele Worte
bei gleichzeitiger Abwesenheit von passenden Klangbeispielen,
als offenbar eher suboptimal empfunden haben...
die vielen (etwas konzeptlosen) Worte machen es dann eher noch komplizierter,
als dass sie etwas (leichter) erklären...
(mbunnmMn* ;-)
-
* ich käme nie auf die Idee anderen vorzuschreiben was mann zu denken,
zu tun oder zu lassen hat... uadua
--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Neubau mit Taschenladen
bei den größeren Instrumenten gibt es dann schon einige Schalter mehr: Kassel, St. Elisabeth, in memoriam.
Spieltischbild
Neubau mit Taschenladen
bei den größeren Instrumenten gibt es dann schon einige Schalter mehr:
Kassel, St. Elisabeth, in memoriam.
fast exakt 3 mal so viele
57/19 Register
15/5 Gruppenzüge*
6/2 Freie Kombis... ;-)
womit wir wieder bei der Ergonomie, den Wippen, den Sternchensetzern und... wären
-hier gibt (gab) es allerdings auch schon eine etwas einfacher zu bedienende Steuerung
Ttttaster... auf der rechten Seite... (mit Setzer - ohne Sternchen)
-
* Gruppenzüge sind eigentlich keine festen Kombinationen
(im klassischen Sinne - Handregister Aus)
--
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... für Gott
Neubau mit Taschenladen
bei den größeren Instrumenten gibt es dann schon einige Schalter mehr: Kassel, St. Elisabeth, in memoriam.
Spieltischbild
Die mittlerweile nicht mehr existente Orgel in Langenau war auch ein Beispiel dafür. Wobei das in gewisser Weise ein Sonderfall darstellte, da es ursprünglich eine pneumatische Kegelladenorgel war.
Jedenfalls gab es dort auch um die 10 Gruppenzüge. Der Spieltisch war aber trotzdem sehr übersichtlich, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Es gab auch verschiedene Leuchtmelder und die Gruppenzüge waren als Registerwippen angelegt.
Ist aber schon ewig her, als ich dort war, bestimmt schon bald 30 Jahre. Die Orgel selbst hat mir nur wenig zugesagt.
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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)
Neubau mit Beschwerde plus Link
-
* ich käme nie auf die Idee anderen vorzuschreiben was mann zu denken,
zu tun oder zu lassen hat... uadua
...ich auch nicht. Und wenn es Dir gefällt, dann erfreu' Dich dran.
Neubau mit Beschwerde plus Link
Passende Klangbeispiele? Wie gesagt, z.B. bald mit Frau Hinderer. Gibt übrigens schon das musik. Opfer an der Schornforfer Chororgel.
Oder hier vor 30 Jahren. Leider war das alles mehr ad hoc und die Orgel nicht mal gestimmt, abgesehen davon überholungsbedürftig. Aber super gespielt, imho. Eine typische kleine B-Dorforgel. Das wirklich als Choralvorspiele zu verwenden ist natürlich ein Haufen Arbeit, müsste/sollte meist auch noch transponiert werden. Trotzdem, so stelle ich mir schön old school einen ev. Gottesdienst (auch bzw. doch vorwiegend) vor. Wird das im Gottesdienst(!) so oder ähnlich noch irgendwo gemacht?
Neubau mit Beschwerde plus Link
PS Endlich bin ich jetzt auch mit der YT-Klangqualität zufrieden (bei unkompr. Audioupload). Würde mich sehr interessieren, ob jetzt (nur) noch 1x komprimiert wird oder es evtl. "original" rüberkommt - was man eigentlich erwarten sollte bei der ggü. dem Bild ja vernachlässigbaren Datenrate. Man müsste diese wohl mal messen. Ob man es im Frequenzband einfach sieht, bin ich mir gerade nicht sicher. Weiß da jemand Näheres? Der Unterschie dzu mp3-Upload ist leider deutlichst hörbar, direkt peinlich. :(
Neubau mit Taschenladen
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, existieren aber pneumatische Ladenbauarten, wo die Tonabschlußorgane eines Registers in den Laden nur arbeiten, wenn dieses gezogen ist, ich meine, es sind die Kastenladen in der Art, wie sie Röver oder Rühlmann gebaut haben, müsste ich aber noch einmal nachsehen.
Danke für die Erklärung! Genau: Bei Rühlmanns Kastenladen werden die Ventilbälgchen der ausgeschalteten Register, durch eine Rückhaltestange an der Bohrung gehalten. Trotz Entlüftung des Bälgchens verhindert die Stange also ein Zusammenfallen desselben.
Bei Pitman-Laden verhindert das namensgebende Bauteil als kleines Ventil bei ausgeschalteten Registern die Entlüftung der betroffenen Taschen, sodass diese unter Druck bleibt und sich nicht mitbewegt.
Neubau mit Kegelladen
Die mittlerweile nicht mehr existente Orgel in Langenau ...
In die existente Orgel in Langenau hat Lenter ein Werk auf mechanischer Kegellade gebaut.
Ich bin von der Präzision der Arbeiten und vom Spielgefühl positiv beeindruckt.
@Admin: Darf ich den Link mit OrganIndex veröffentlichen?
Neubau mit Kegelladen
@Admin: Darf ich den Link mit OrganIndex veröffentlichen?
Wieos soll man das nicht dürfen? Da der Admin nach eigenem Bekunden erst Weihnachten wieder reinschaut, dürftest Du noch etwas warten müssen. Oder es war halt das übliche dumme Gerede.
Neubau mit Kegelladen
Du hast recht, dieser Link ist ja nicht geheim.
:-)
Hier:
https://organindex.de/index.php?title=Langenau,_Martinskirche
Neubau mit Kegelladen
(Mal kucken, ob mein Beitrag dieses mal gepostet werden wird...)
Hier hat Lenter Bilder archiviert:
https://web.archive.org/web/20240330104111/www.orgelbau-lenter.de/projekt.php?id=63
Neubau mit Kegelladen
...genau, dürfte die ausführlichste Darstellung online sein. Dazu hatte ich einen Artikel von H.-M. Braunwarth aus den Württembergischen Blättern ausgewertet. Da er mittlerweile auch selbst mitschreibt, dürfte es auch soweit korrekt sein. Vielleicht willst Du ja noch die Setzeranlage genauer beschreiben (oder ein paar bessere Fotos beisteuern).
Neubau mit Kegelladen
... Dazu hatte ich einen Artikel von H.-M. Braunwarth aus den Württembergischen Blättern ausgewertet.
Hattest Du hier im Pfeifenorgelforum etwas darüber geschrieben?
... Da er mittlerweile auch selbst mitschreibt, dürfte es auch soweit korrekt sein. Vielleicht willst Du ja noch die Setzeranlage genauer beschreiben (oder ein paar bessere Fotos beisteuern).
Interessante Aufforderung. :-) Warum nicht.
Ich kuck mal ins Archiv, Dich interessieren vielleicht Bilder, wie wir das äußere Bild so untechnisch wie möglich gehalten haben; Lenter hatte mir da strenge Auflagen gemacht.
Huckepack mit Kegelladen
Das ist wirklich verblüffend;
ich dachte, ich hätte bereits alles von Langenau archiviert und entsprechend griffbereit...
hatte ich gedacht...
Aus diesem Anlass erkenne ich den Nachholbedarf. (seufz)
Was ich schon archiviert hatte, waren Videoclips und Bilder vom Leihspieltisch.
Bilder von den Bedienelementen (von denen ich vorhin geschrieben hatte) sind noch nicht aufbereitet.
Ferner dokumentiere ich viel mit Viedeoclips, aus denen ich noch keine Standbilder ausgezogen habe. (Fällt ja auch unter Aufarbeitung.)
Aber zwei Bilder könnten Dich interessieren.
Im OrganIndex steht:
"2025 Einbau einer komplett neuen Setzeranlage ..., aufbauend auf die vorhandene Anlage der Firma Laukhuff. ..."
Davon habe ich zwei Bilder komprimiert und lade sie hier hoch.
Hier zu sehen:
Die unkaputtbaren Teile (untere Bildhälfte) bleiben drin, in der oberen Hälfte sind bereits Umbauten mit neuer Hardware zu sehen.
![[image]](images/uploaded/202606091614576a283c01e8fec.jpg)
Hier zu sehen:
Die Platine vom SK60, der SK60 bleibt drin.
Auf ihn drauf wurde der neue Setzer sozusagen Huckepack aufgesetzt.
Dadurch wird richtig viel an Kosten gespart.
![[image]](images/uploaded/202606091616176a283c5108b07.jpg)
Falls hier ernsthaft Interesse bestehen sollte, könnte ich eine kleine Doku machen.
(Natürlich nicht im hiesigen Faden.)
Huckepack mit Kegelladen
Also ich finde das sehr interessant - gerne mehr, Text wie Bild. Vielleicht wären einige Bilder auf Wikimedia Commons auch gut? Könnte ich hochladen, wenn Du dieser Lizenz per vorbereiteter Email zustimmen könntest. Dann kann man auch in den Organ index einbinden.
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de
Neubau mit Kegelladen
Genau - merkwürdig, dass das schon als unwichtig erachtet wird und nicht mehr online ist. Ich hatte dort sogar mal angefragt, ob davon Bilder auf Commons verwendet werden dürfen, aber nie eine Antwort bekommen (im Gegensatz zu Rieger und Klais, die sind da sehr hilfsbereit).
Huckepack auf Subbass
Also ich finde das sehr interessant - gerne mehr, Text wie Bild. Vielleicht wären einige Bilder auf Wikimedia Commons auch gut? Könnte ich hochladen, wenn Du dieser Lizenz per vorbereiteter Email zustimmen könntest. Dann kann man auch in den Organ index einbinden.
Du schlägst mir Hilfe für das Hochladen auf öffentliche Archive vor?
Das finde ich wiederum interessant, denn oft muss ich wie ein Krake handeln… und habe trotzdem nicht genug Arme.
Überhaupt gefiele mir ein Schwenk des Forums mehr in Richtung Erfahrungsberichte, sozusagen weg vom Duktus asozialer Medien viel besser.
Sätze wie (sinngemäß) „Das wird Dir einleuchten, sobald Du eine Membrane in der Hand gehalten hast“, sind für mich schlüssig, eben weil ich weiß, wie z.B. eine stehende Tasche aussieht und wie sie sich anfühlt.
Doch nicht jeder im Forum hat den Luxus, Orgelteile greifbar zu haben.
Der Vorteil dieses Forums gegenüber den asozialen Medien ist, nicht trotz sondern wegen der alten Optik allen Verzweigungen ruhig und ohne Ablenkung zurückverfolgen zu können, um etwas spezielles nachzukucken.
Eine Gruppe auf FaceBook kann sich bemühen, wie sie will: die Architektur der Plattform fordert kurzlebige Liniearität und das stumme Ertragen vom Aufmerksamkeitsgeheische von nebenan.
Es würde mich sehr freuen, wenn wir hier mehr kleine Berichte sehen könnten, also Überdieschulterkucken, nix großes, nix Ausschweifendes, nix Werbung, nix Moralisches, nix Rechthaberisches, nix Untergang des Abendlandes, nur „kuckt mal, ich habe habe ein Bild vom Führer in einem Balg gefunden.“ (Das ist mir tatsächlich passiert… aber davon ein anderes mal…)
In einigen Werkstätten war ich Leuten begegnet, die viel Freude an Details hatten,
lasst sie Geschichten erzählen, in einem Forum, und wir hören zu.
Keine Mutmaßungen, keine Meinungsäußerungen über die Unsinnhaftigkeiten von Knöpfen an Spieltischen, die die von Gott vorgegebene Registermindestzahl für bestimmte Spielhilfen unterschritten haben,
einfach nur kleine Geschichten aus dem Orgelland.
Huckepack auf Subbass
Der Vorteil dieses Forums gegenüber den asozialen Medien ist, nicht trotz sondern wegen der alten Optik allen Verzweigungen ruhig und ohne Ablenkung zurückverfolgen zu können, um etwas spezielles nachzukucken.
Eine Gruppe auf FaceBook kann sich bemühen, wie sie will: die Architektur der Plattform fordert kurzlebige Liniearität und das stumme Ertragen vom Aufmerksamkeitsgeheische von nebenan.
So ist es!
Huckepack auf Subbass
Facebook gefällt mir auch nicht sonderlich. Aber Fotos sind auf Wikimedia Commons noch deutlich besser aufgehoben und besser, auch "ernsthafter", verwendbar als in einem geschlossenen Forum (soz. Medien sowieso).
Commons, war: Huckepack auf Subbass
Facebook gefällt mir auch nicht sonderlich. Aber Fotos sind auf Wikimedia Commons noch deutlich besser aufgehoben und besser, auch "ernsthafter", verwendbar als in einem geschlossenen Forum (soz. Medien sowieso).
Stimmt, richtig ist aber auch: Ein Forum kann auch zum reinen Lesen geöffnet werden. Auch dieses wurde eine Zeit lang öffentlich gestellt. (ob's Vor- oder Nachteile brachte, weiß ich nicht)
Commons, war: Huckepack auf Subbass
Ich hätte jedenfalls für ein Forum mit nichtgewählten und schwer abwählbaren Admins und erst recht nicht für die sozialen Medien nie solch einen enormen Aufwand getrieben wie für Commons (mehr als 30.000 Fotos, eigene oder bearbeitete). Dort werden Admins jeglicher Art natürlich auch gewählt und notfalls abgewählt.