C wie Club der Erlesenen
Manuel, Mittwoch, 21. Januar 2026, 20:01 (vor 268 Tagen)
Hallo zusammen!
Ich möchte Euch mal um Eure ganz ehrliche Meinung bitten.
Gegenwärtig absolviere ich die Ausbildung zur Erlangung des C-Examens an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen - das ist ja gegenwärtig die einzige ökumenische Ausbildung deutschlandweit. Der eine oder andere wird davon gehört haben.
Stand jetzt fehlen mir noch zwei Prüfungen von insgesamt 13. Die eine ist Chorleitung (die werde ich wohl nur mit Psychopharmaka überstehen; ein Termin beim Psychiater ist bereits ausgemacht), die andere Liturgisches Orgelspiel.
Um jeglichem Missverständnis vorzubeugen: ich mache die Ausbildung gerne, man wird zweifellos nicht dümmer, wenn man sie absolviert, und meine bisherigen Noten, die ja ganz ordentlich waren, erfüllen mich sogar mit einer kleinen Portion Stolz. Aber insgesamt ist die ganze Fortbildung ziemlich umfangreich. Ich frage mich: war das C-Examen immer so eine anspruchsvolle Angelegenheit? Und - mir Verlaub - wird sich die Kirche so hohe Ansprüche an ihre nebenamtlichen Kirchenmusiker in Zukunft überhaupt noch leisten können?
Mich beschleichen da Zweifel.
Wie seht Ihr das?
Herzliche Grüße aus dem Ruhrgebiet!
C wie Club der Erlesenen
Andreaspfeife, Borken, Mittwoch, 21. Januar 2026, 20:38 (vor 268 Tagen) @ Manuel
Gegenwärtig absolviere ich die Ausbildung zur Erlangung des C-Examens an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen - das ist ja gegenwärtig die einzige ökumenische Ausbildung deutschlandweit.
Und es ist eine Ausbildungsstelle, die gut aufgestellt ist und viele glückliche Absolventen hinterläßt.
Ich frage mich: war das C-Examen immer so eine anspruchsvolle Angelegenheit? Und - mir Verlaub - wird sich die Kirche so hohe Ansprüche an ihre nebenamtlichen Kirchenmusiker in Zukunft überhaupt noch leisten können?
Die Frage ist doch vielmehr, welche Ansprüche die Aufgaben in der Praxis stellen: Wer einen Chor leiten soll, muss das können - auch ohne Psychopharmaka, wer in der Liturgie singt, sollte das können, wer kein Gemeindelied anständig und singbar begleiten kann, ist keine Hilfe.
Die Frage ist daher eher: Wird es noch Kirchenmusiker geben, die das können, oder wird man alternativ keine Kirchenmusiker haben? Lieber keinen Kirchenmusiker, als einen, der eher behindert anstatt ermöglicht. Damit meine ich nicht die Triosonate zur Kommunion, sondern die essentiell wichtigen Sachen. Da Musiker mit C/B/A - Examen jeweils besser bezahlt werden, als Leute ohne Abschluss, müssen die Abschlüsse auch für gewisse Kompetenz-Standards stehen.
Meine ehrliche Meinung.
C wie Club der Erlesenen
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Mittwoch, 21. Januar 2026, 22:40 (vor 268 Tagen) @ Andreaspfeife
Über den Spruch mit den Psychopharmaka würde ich mir nochmal Gedanken machen.
Auch wenn der Threadersteller das etwas flapsig rübergebracht hat: Ich selbst war zum Glück nie darauf angewiesen, aber ich kenne genug Menschen auch in meinem engsten Familienkreis, die über kürzere oder längere Zeiträume aus sehr guten und in keiner Weise beschämenden Gründen Psychopharmaka einnehmen mussten. Wenn jemand Psychopharmaka benötigt, um eine Krankheit zu behandeln, die ihn ganz oder teilweise an der Arbeit hindert, dann ist das keine Schande und kein Einstellungshindernis. Ohne Brille hätte ich auch große Probleme in einem Beruf, der viel mit schriftlicher Arbeit zu tun hat.
C wie Club der Erlesenen
Andreaspfeife, Borken, Freitag, 23. Januar 2026, 21:58 (vor 266 Tagen) @ Poupoulcorouse
Der Begriff bezieht sich auf den Anfangspost, wo er verwendet wird, Zitat:
"(Die werde ich wohl nur mit Psychopharmaka überstehen;)"
Ansonsten ist die Kritik geschenkt, gleichwohl Beruhigungsmittel, Aufputschmittelund Drogen leider im Musikbetrieb eine Rolle spielen. Der Begriff Psychopharmaka ist unpräzise, der Vorwurf der Verunglimpfung auch.
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Manuel, Sonntag, 25. Januar 2026, 20:52 (vor 264 Tagen) @ Andreaspfeife
Ich wünsche Dir, dass Du niemals auf solche Medikamente angewiesen sein wirst. Ansonsten war Deine Antwort einigermaßen rücksichtslos.
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Axel, Sonntag, 25. Januar 2026, 22:20 (vor 264 Tagen) @ Manuel
Also bevor man Medikamente nimmt: Ich finde immer eine philosophische Betrachtung der Dinge sinnvoll: Was hängt wirklich von einer C-Prüfung in Chorleitung ab? Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Was passiert, wenn dieser Fall eintritt.
Und natürlich: Kann ich etwas sinnvoll dagegen tun? Mehr Routine vor dem Chor?
Und ich sage das als jemand, der seine Chorleitungsangst mühsam überwinden musste. Durch die C-Prüfung in Chorleitung bin ich erst mal durchgefallen, im A-Examen hatte ich dann eine 1.
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otto krämer, Montag, 26. Januar 2026, 22:56 (vor 263 Tagen) @ Axel
Ich bin im C-Examen in ...
Liturgisches Orgelspiel durchgefallen.
Habe die Sätze aus dem Orgelbuch nicht gespielt, sondern meine eigenen.
Im A-Examen dann bestanden..
Und jetzt bin ich...
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Evacuant, Dienstag, 27. Januar 2026, 00:27 (vor 263 Tagen) @ otto krämer
Ich bin im C-Examen in ...
Liturgisches Orgelspiel durchgefallen.Habe die Sätze aus dem Orgelbuch nicht gespielt, sondern meine eigenen.
Im A-Examen dann bestanden..Und jetzt bin ich...
Ja, kannst Du jetzt endlich die Sätze aus dem Orgelbuch?
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Axel, Dienstag, 27. Januar 2026, 06:33 (vor 262 Tagen) @ otto krämer
Das meinte ich mit bescheuerten Bezirkskantoren. Da kann einer mehr als verlangt und es gefällt ihnen nicht. Es wäre ja viel besser, wenn man liturgisches Orgelspiel unabhängig von den oft eher mäßigen Orgelbüchern lehren würde. In Augsburg mussten die Leute selbst harmonisieren, jedenfalls teilweise.
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Andreaspfeife, Borken, Mittwoch, 28. Januar 2026, 10:08 (vor 261 Tagen) @ Manuel
Ich wünsche Dir, dass Du niemals auf solche Medikamente angewiesen sein wirst. Ansonsten war Deine Antwort einigermaßen rücksichtslos.
Leider scheinst Du meine Antwort nicht verstanden zu haben und die zwei verschiedenen Ansätze des Medikamenten(missbrauchs) nicht durchdrungen zu haben. Aber man kann immer schnell moralisieren. Mein Bruder ist übrigens auf solche Medikamente angewiesen und er teilt meine Ansicht.
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Manuel, Samstag, 31. Januar 2026, 18:26 (vor 258 Tagen) @ Andreaspfeife
Eigentlich warst du derjenige, der moralisiert. Ich habe nur erwähnt, dass ich in so einer Prüfung mit Panikattacken rechnen müsste, und deswegen wohl auf Medikamente werde zurückgreifen müssen. Was daran Grund zum Spott sein soll, erschließt sich mir nicht.
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Andreaspfeife, Borken, Samstag, 31. Januar 2026, 21:16 (vor 258 Tagen) @ Manuel
Ich weiß bei bestem Willen nicht, wo Du Spott oder Moralisierung liest.
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hintersatz
, Sonntag, 01. Februar 2026, 06:29 (vor 257 Tagen) @ Andreaspfeife
Das Orgelforum ohne Spott und Moralisierung? Das gab's noch nie. Und warum sollte jemand, der ein bekanntes psychisches Problem hat, in einer vorhersehbaren Ausnahmesituation ihm vom Arzt verordnete Medikamente nicht einnehmen dürfen? Natürlich darf er das und soll er auch.
--
Organiste titulaire de l'Opus diaboli
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elias.orgel, Mittwoch, 21. Januar 2026, 20:58 (vor 268 Tagen) @ Manuel
bearbeitet von elias.orgel, Mittwoch, 21. Januar 2026, 22:02
Stand jetzt fehlen mir noch zwei Prüfungen von insgesamt 13. Die eine ist Chorleitung... die andere Liturgisches Orgelspiel.
jetzt kommt der alte Mann und erzählt mal von "damals"
ich habe extra nachgeguckt, als ich zum WS 1989/90, direkt nach dem Abi, nach Dortmund zum Studium gegangen bin hatte ich die Gelegenheit meinem Wunsch nach weiterem Orgelunterricht durch die wahrscheinlich deutlich günstigere Teilnahme an dem angebotenen C-Kurs nachzukommen
und konnte diesen 1992 erfolgreich abschließen.
die 12 damaligen Fächer waren:
Orgel Gottesdienst
Orgel Literatur
ChorLeitung (Gmde Singen)
Singen / Sprechen
Klavier Literatur
Tonsatz (mündl/schriftl)
Gehörbildung (mündl/schriftl)
PartiturSpiel
GottesdienstKunde
GesangbuchKunde
MusikGeschichte
OrgelKunde
und ich hätte es mir wahrscheinlich lieber verkneifen sollen, dass ich dem ChorleitungsLehrer ziemlich direkt gesagt habe, dass ich von "seiner Chorleitung" nichts halte... (autismus)
definitiv zur Prüfeng das schwerste Stück bekommen und damit dann auch meine schlechteste Note
aber für die Noten interessiert sich nachher wirklich keine S... mehr
- bestanden
und den Rest lernt mann dann in der Praxis - oder aber auch nie
die Bandbreite im Kurs reichte von Leuten die nicht in der Lage waren einen kleinen Text dialektfrei vorzulesen
bis hin zu Klavierlehrer mit Examen
ich glaube niemand ist damals durchgefallen
einige haben aber "nur" Orgel - ohne Chorleitung gemacht
in Dortmund (und Umgebung) wird derzeit "nur" ein D-Kurs angeboten
--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
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hintersatz
, Mittwoch, 21. Januar 2026, 21:12 (vor 268 Tagen) @ Manuel
Je qualifizierter man das Stück Fleisch grillt, desto zarter wird es.
Mit rauchigen Grüßen vom Forengrill
--
Organiste titulaire de l'Opus diaboli
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Manuel, Donnerstag, 22. Januar 2026, 15:16 (vor 267 Tagen) @ hintersatz
Lecker.
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SpanischeTrompete
, Mittwoch, 21. Januar 2026, 23:05 (vor 268 Tagen) @ Manuel
Um jeglichem Missverständnis vorzubeugen: ich mache die Ausbildung gerne, man wird zweifellos nicht dümmer, wenn man sie absolviert, und meine bisherigen Noten, die ja ganz ordentlich waren, erfüllen mich sogar mit einer kleinen Portion Stolz. Aber insgesamt ist die ganze Fortbildung ziemlich umfangreich. Ich frage mich: war das C-Examen immer so eine anspruchsvolle Angelegenheit? Und - mir Verlaub - wird sich die Kirche so hohe Ansprüche an ihre nebenamtlichen Kirchenmusiker in Zukunft überhaupt noch leisten können?
Also es gibt - je nach Ort der Ausbildung - unterschiedliche Ansprüche an die Ausbildung. Das sieht man schon an der Ausgestaltung. Ich bin aktuell im C-Kurs in Dresden und dort gibt es quasi ein volles Programm mit Kurswochen und -wochenenden. Da ist dann auch oft Teil der Ausbildung, einen Gottesdienst zu gestalten. Als Kontrast die Ausbildung in Erfurt: die Theorie aller 4 Wochen ein Samstag in Erfurt, den Rest (Orgel, Klavier, Gesang) organisiere man sich selber vor Ort. Ich kenne die Prüfungsordnung nicht und kann daher nicht sagen, wie scharf darauf geachtet wird, dass man dann auch tatsächlich Unterricht genommen hat.
Am Ende sagen die Ansprüche an die Ausbildung nichts darüber aus, welche Qualität der C-Musiker dann in seiner Anstellung liefert. Die Kantorin meiner Gemeinde hat ihren Abschluss auch aus Dresden. Und es gibt eine ganze Reihe Gemeindeglieder, die am Eingang erfragen, wer heute orgelt. Spielt die Kantorin, so gehen die Leute wieder nach Hause. In einer Kirche hat sie gar von den Gemeindegliedern durchgesetztes Orgelverbot.
Kurzum, die Frau kann - obwohl sie die Prüfung mit hohen Asprüchen bestanden hat - nicht Orgel spielen. Es ist zum Weglaufen. Die anderen Fächer, vor allem Chorleitung, ist alles gut. Ich will da auch nix gegen ihre Arbeit mit dem Kinderchor sagen. Könnte ich gar nicht, ich bin durch und durch Organist.
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Violonbass
, Samstag, 24. Januar 2026, 12:26 (vor 265 Tagen) @ SpanischeTrompete
Im evangelischen Bereich (EKD) gibt es eine Rahmenordnung für die C-Ausbildung, mit der Prüfungsanforderungen gesetzt sind. Der Weg dahin ist in den Landeskirchen freilich unterschiedlich.
"... Als Kontrast die Ausbildung in Erfurt: die Theorie aller 4 Wochen ein Samstag in Erfurt, den Rest (Orgel, Klavier, Gesang) organisiere man sich selber vor Ort. Ich kenne die Prüfungsordnung nicht ..."
Diese Darstellung des Erfurter EKM-Angebots in dem Post trifft nur teilweise zu: Die komplette Chorleitungsausbildung über die zwei Jahre ist natürlich Bestandteil der Kurstage (die - Semesterferien ausgeklammert - auch häufiger als im 4-Wochen-Abstand stattfinden), ebenso Gemeindesingen und Liturgisches Singen. Wen es interessiert: Näheres und Link zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung hier.
Gruß
Violonbass
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SpanischeTrompete
, Samstag, 24. Januar 2026, 15:17 (vor 265 Tagen) @ Violonbass
Im evangelischen Bereich (EKD) gibt es eine Rahmenordnung für die C-Ausbildung, mit der Prüfungsanforderungen gesetzt sind. Der Weg dahin ist in den Landeskirchen freilich unterschiedlich.
"... Als Kontrast die Ausbildung in Erfurt: die Theorie aller 4 Wochen ein Samstag in Erfurt, den Rest (Orgel, Klavier, Gesang) organisiere man sich selber vor Ort. Ich kenne die Prüfungsordnung nicht ..."
Diese Darstellung des Erfurter EKM-Angebots in dem Post trifft nur teilweise zu: Die komplette Chorleitungsausbildung über die zwei Jahre ist natürlich Bestandteil der Kurstage (die - Semesterferien ausgeklammert - auch häufiger als im 4-Wochen-Abstand stattfinden), ebenso Gemeindesingen und Liturgisches Singen. Wen es interessiert: Näheres und Link zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung hier.Gruß
Violonbass
Es ist etwas her, dass ich mich damit beschäftigt habe. Vielleicht hat sich auch was geändert in der Zwischenzeit, vielleicht erinnere ich mich falsch. Und da ich den C ohne Chorleitung (also nur Orgel) belege habe ich mir auch nicht weiter gemerkt, wie da die Chorleitung in Erfurt gelehrt wird.
C wie Club der Erlesenen
Axel, Donnerstag, 22. Januar 2026, 01:26 (vor 268 Tagen) @ Manuel
Es dürfte regional sehr unterschiedlich sein. Am Ende dürfen ja dann mehr oder weniger fitte hauptamtliche Kirchenmusiker des Bistums ihre Vorlieben ausleben und nach Lust und Laune C-Schüler drangsalieren. Ich sage das sehr bewusst als jemand, der auch einige Jahre C-Kurs unterrichtet hat (Harmonielehre, Generalbass, Orgel).
Wo genau ist das Problem mit Chorleitung? Schwierig finde ich es, wenn man in so einem Kurs mit Stimmgabelproben anfängt. Das ist völlig an der Praxis vorbei und funktioniert so leider nicht. Ich habe das 1994 in Essen so erlebt. Ich probe seit 30 Jahren mit Instrument im Laienchor.
Ansonsten habe ich den Eindruck, an manchen Stellen schießt man über das Ziel hinaus. Es werden immer mehr C-Leute dort eingesetzt, wo es früher hauptamtliche Musiker gab. (Und ich finde in schon, dass es am Ende einen Unterschied macht, ob jemand einen 2-jährigen Kurs absolviert hat oder ein mindestens 4-jähriges Vollzeitstudium. Es mag Ausnahmen geben, das haben wir alle schon erlebt.) Das Resultat ist, dass der C-Kurs als Studium light mit allem möglichen Kram vollgepackt wird. Ich halte das für unzweckmäßig. Ich wohne auf dem Gebiet des Erzbistums Köln, wo der C-Kurs nach meiner Einschätzung genau dieses Problem hat. Wichtig wäre, dass Chor und Orgel vernünftig laufen. Zu Orgel gehört für mich auch, dass man einen Choral ohne Orgelbuch begleiten kann. Was macht man, wenn gerade in einer Kirche kein Orgelbuch liegt? Dann geht eben bei vielen nix mehr. Peinlich...Ebenso peinlich, wenn 5 Strophen gleich sind. Das müsste besser laufen. Dafür kann man gut darauf verzichten, den Leuten in Gregorianik zu erklären was ein torculus porrectus resupinus ist. Wer braucht das denn an einer C-Stelle? Ebenso entschlacken kann man den Quatsch mit Litugiegesang.
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ErikvdNeers, Donnerstag, 22. Januar 2026, 09:21 (vor 267 Tagen) @ Axel
Dafür muss Worship rein. Nach Kardinal Woelki die Zukunft der Kirche.
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Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Donnerstag, 22. Januar 2026, 10:49 (vor 267 Tagen) @ ErikvdNeers
Dafür muss Worship rein. Nach Kardinal Woelki die Zukunft der Kirche.
Wenn er die wörtliche Bedeutung des Begriffs meint, mag das angehen. Für die Zukunft der Kirche ist er aber meines Erachtens aber nicht so die maßgebliche Quelle...
Hier wurde schon viel Wahres gesagt - Prüfungsordnungen und Diplome sagen nahezu nichts über das, was man dann im Gottesdienst erlebt. Das Herunterrechnen eines Vollzeitstudiums auf C ("torculus porrectus resupinus") analog zur Abstufung der Stellen dürfte ebenfalls hier und da ein Problem sein.
Und auch ich schließe mich der Meinung an, dass einzelne Musiker:innen ihren besten Dienst darin leisten, nicht zum Dienst zu erscheinen.
Eine sorgfältige, liebevolle und den Spagat zwischen Anspräüchen und Realitäten klug erfassende Gestaltung dieser Ausbildungen wäre wünschenswert. Der hohe Anspruch ist daher auch an das Lehr(plan)personal anzulegen, was Didaktik, praktische Kenntnisse und den Umgang mit den ja freiwillig und meist neben einer beruflichen Existenz antretenden Schüler:innen betrifft.
Zum Arbeitsmarkt: In Mecklenburg gab es früher den Kantor-Katecheten. Wo kennt man dieses Berufsbild immer noch oder schon wieder? Also eine gemeindepädagogische Ausbildung mit einem musikalischen schwerpunkt oder umgekehrt.... Da kämen auch noch für einige Zeit realistischere Stundenzahlen bei raus und etwas attraktivere Arbeitsplätze.
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ErikvdNeers, Donnerstag, 22. Januar 2026, 17:26 (vor 267 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Er meint schon die Muziek. Es gibt in die Erzbistum jetzt 4 Kirchen, die je ein Pastor, ein Musiker (natürlich keine ausgebildete Kirchenmusiker, aber mit SB Gehalt) und eine Pastoralreferent bekommt. Nur für eine Kirche. In Düsseldorf ist die St. Rochus.
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Zink, Freitag, 23. Januar 2026, 16:11 (vor 266 Tagen) @ Axel
Liturgiegesang halte ich für zentral für die Zusammenarbeit mit KantorInnen. Selber gesungen zu haben, sich mit Psalmodie auszukennen, ist meiner Meinung nach auch und gerade für OrganistInnen wichtig.
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Axel, Freitag, 23. Januar 2026, 16:25 (vor 266 Tagen) @ Zink
Ist dieser Singsang wirklich ein Gewinn?
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Friedrich
, Freitag, 23. Januar 2026, 16:26 (vor 266 Tagen) @ Axel
Ist dieser Singsang wirklich ein Gewinn?
Wenn's einer oder eine schön macht, immer. Muss man lernen.
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Axel, Freitag, 23. Januar 2026, 16:30 (vor 266 Tagen) @ Friedrich
Wer macht es denn schön?
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Poupoulcorouse
, Elberfeld, Freitag, 23. Januar 2026, 16:36 (vor 266 Tagen) @ Axel
Um hier mal aus vielleicht eher unerwarteter Perspektive eine Lanze für die Psalmodie zu brechen (naja, eher ein "Länzchen"):
In der altreformierten Gemeinde hier (der niederländisch-reformierten Gemeinde, wobei der Name irreführend ist, sie ist eine deutschsprachige Gemeinde) gab es vor einigen Jahren einen Pastor, der bei Beerdigungen meistens, überaus gekonnt, Psalm 23 gesungen hat. Also nicht in einer der vom Gemeindegesang gewohnten gereimten Fassungen, sondern psalmodiert. In diesem Kontext war das überaus stimmig, auch wegen der Anknüpfung an die jüdische Tradition, und er hat es auch so gut gemacht, daß es nicht lächerlich klang.
Ganz fallen lassen würde ich diese Fähigkeit deshalb nicht.
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Axel, Freitag, 23. Januar 2026, 17:00 (vor 266 Tagen) @ Poupoulcorouse
Ich erinnere mich an einen Gottesdienst zu einem Katholikentag, wo ein Kirchenmusikreferent, der dieses Zeug propagierte und sich immer als Spezialist auf diesem Gebiet einen Antwortpsalm singen sollte....ich sag mal nicht, wie es war.
Mag sein, dass es in manchem Kontext gut ist und stimmig. Ich frage mich halt, ob ich mir das als Musik anhören würde. Und um ein Bonmot von PP abgeändert zu bemühen: Man kann nicht eine Musik als Musik scheußlich finden und sie dann als Kirchenmusik gut finden. Im Original war das auf die große Orgel in St. Stephan gemünzt.
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SpanischeTrompete
, Freitag, 23. Januar 2026, 19:45 (vor 266 Tagen) @ Axel
Ist dieser Singsang wirklich ein Gewinn?
Wenn man das richtig macht, durchaus. Sonst könnte man die Frage ja auch bei der gesungenen Liturgie stellen, das ist ja eigentlich auch Singsang. Aber ja, ein schön gesungener Hallelujavers beispielsweise bereichert den Gottesdienst.
Ebenso habe ich das schon erlebt wie eine geübte Schola wunderbar die Gemeinde bei der Liturgie führen kann. Da hat keiner die Orgel vermisst.
Andererseits, wenn es eben schlecht gemacht ist wird es Klagegesang.
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3rd_astronaut, Donnerstag, 22. Januar 2026, 15:04 (vor 267 Tagen) @ Manuel
Gegenwärtig absolviere ich die Ausbildung zur Erlangung des C-Examens an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen - das ist ja gegenwärtig die einzige ökumenische Ausbildung deutschlandweit. Der eine oder andere wird davon gehört haben.
war mir nicht bekannt (was aber nichts heißt ;-) ).
Stand jetzt fehlen mir noch zwei Prüfungen von insgesamt 13. Die eine ist Chorleitung (die werde ich wohl nur mit Psychopharmaka überstehen; ein Termin beim Psychiater ist bereits ausgemacht), die andere Liturgisches Orgelspiel.
wer für chorleitung psychopharmaka braucht, strebt wahrscheinlich gar keine chorleiter-"karriere" an? deswegen wurden teilbereichsausbildungen im c-bereich in vielen bistümern/landeskirchen eingeführt. gibt es vielleicht nicht ökumenisch organisiert, aber ich hatte noch nie anerkennungsprobleme mit meinem konfessionellen c-schein (kein teilbereich, gab es damals noch gar nicht).
C wie Club der Erlesenen
Axel, Donnerstag, 22. Januar 2026, 15:17 (vor 267 Tagen) @ 3rd_astronaut
gibt es vielleicht nicht ökumenisch organisiert, aber ich hatte noch nie anerkennungsprobleme mit meinem konfessionellen c-schein (kein teilbereich, gab es damals noch gar nicht).
Wow...ich habe vor einigen Jahren ein unglaubliches Gezerre mit der - ach so toleranten - evangelischen Landeskirche gehabt, bis die mich mit A-Examen dann mal wenigstens in den C-Tarif eingruppiert haben.
C wie Club der Erlesenen
elias.orgel, Donnerstag, 22. Januar 2026, 15:27 (vor 267 Tagen) @ Axel
gibt es vielleicht nicht ökumenisch organisiert, aber ich hatte noch nie anerkennungsprobleme mit meinem konfessionellen c-schein (kein teilbereich, gab es damals noch gar nicht).
Wow...ich habe vor einigen Jahren ein unglaubliches Gezerre mit der - ach so toleranten - evangelischen Landeskirche gehabt, bis die mich mit A-Examen dann mal wenigstens in den C-Tarif eingruppiert haben.
meine Kollegin in Lütgendortmund (Koreanerin) muß, wenn ich das richtig verstanden habe, komplette Teile des Studiums hier noch einmal absolvieren...
Krankenschwestern aus Mexiko haben in der Regel ein Studium absolviert - hier dürfen sie nur Hilfstätigkeiten machen
in Deutschland gilt nur der richtige Schein ;-)
--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
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Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Donnerstag, 22. Januar 2026, 17:50 (vor 267 Tagen) @ elias.orgel
in Deutschland gilt nur der richtige Schein ;-)
![[image]](images/uploaded/202601221650406972556085524.jpg)
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Große Pfeife
, Donnerstag, 22. Januar 2026, 21:27 (vor 267 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
… die da sind und doch nicht leben, sich betrügen mit dem Schein!
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perotin, Donnerstag, 22. Januar 2026, 22:43 (vor 267 Tagen) @ Große Pfeife
… die da sind und doch nicht leben, sich betrügen mit dem Schein!
Für diejenigen, die mit dem katholischen Liedgut weniger vertraut sind: Das ist aus der dritten Strophe des Liedes "Lasst uns loben, freudig loben", GL 489.
Ursprünglicher Titel war "Lasst uns loben, Brüder, loben", Nr. 637 im alten GL. Die gelungene Melodie stammt von dem ehemaligen Speyerer Domkapellmeister Erhard Quack.
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VoxCoelestis, Donnerstag, 22. Januar 2026, 23:09 (vor 267 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
War da nicht der Komponist gemeint?
P wie Psycho...
elias.orgel, Donnerstag, 22. Januar 2026, 15:20 (vor 267 Tagen) @ 3rd_astronaut
Gegenwärtig absolviere ich die Ausbildung zur Erlangung des C-Examens an der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen - das ist ja gegenwärtig die einzige ökumenische Ausbildung deutschlandweit. Der eine oder andere wird davon gehört haben.
war mir nicht bekannt (was aber nichts heißt ;-) ).
Stand jetzt fehlen mir noch zwei Prüfungen von insgesamt 13. Die eine ist Chorleitung (die werde ich wohl nur mit Psychopharmaka überstehen; ein Termin beim Psychiater ist bereits ausgemacht), die andere Liturgisches Orgelspiel.
wer für chorleitung psychopharmaka braucht, strebt wahrscheinlich gar keine chorleiter-"karriere" an? deswegen wurden teilbereichsausbildungen im c-bereich in vielen bistümern/landeskirchen eingeführt. gibt es vielleicht nicht ökumenisch organisiert, aber ich hatte noch nie anerkennungsprobleme mit meinem konfessionellen c-schein (kein teilbereich, gab es damals noch gar nicht).
Da hier schon zwei Leute auf die Psychopharmaka reagieren
Ich habe bei dem Satz auch etwas gestutzt - allerdings ist eine Chorprobe (chor Leitung) doch wohl etwas grundsätzlich anderes als eine Prüfung und dass es Menschen gibt die trotz ausreichendem Wissen und guter Leistung eine PrüfungSituation nicht mit der gleichen Lässigkeit wie andere absolvieren, sollte mann zumindest in Betracht ziehen bevor solche Zuweisungen kommen...
ein Freund von mir ist zwei mal durchs Physikum gefallen
- heute anerkannter Chefarzt...
--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
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Bariolage, Donnerstag, 22. Januar 2026, 20:13 (vor 267 Tagen) @ Manuel
Und - mit Verlaub - wird sich die Kirche so hohe Ansprüche an ihre nebenamtlichen Kirchenmusiker in Zukunft überhaupt noch leisten können?
Die wollen doch gar nichts Anspruchsvolles - Ausnahmen gibt es natürlich immer.
Die katholische Kirche und viele Priester halten im allgemeinen von der Kirchenmusik überhaupt nichts mehr - im Widerspruch zu ihren eigenen Verlautbarungen.
Und bezahlt werden soll das Ganze knapp über Mindestlohn. Dann muss es aber auch mal gut sein!
Schließlich haben ZdK, Berliner Büro etc. wesentlich wichtigere Aufgaben...
Was die Chorleitung betrifft: Irgendein kleiner Chor sucht doch immer einen Leiter. Je schlechter der Chor, umso besser für einen, der anfängt.
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ErikvdNeers, Donnerstag, 22. Januar 2026, 20:17 (vor 267 Tagen) @ Bariolage
Im Erzbistum Köln wurde für C-Musiker mit koordinierenden Aufgaben die Vergütung in Tarifgruppe EG 7 eingeführt (statt EG 5). Es gibt da aber auch C-Musiker mit EG 9
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Axel, Donnerstag, 22. Januar 2026, 22:49 (vor 267 Tagen) @ ErikvdNeers
Wo denn das? Dafür hätte ich gerne mal einen Präzedenzfall. Mich hat der Kölner Verein mit A-Examen nach EG 5 eingruppiert. Kommentar des Kirchenmusikreferenten: Wer den Job eines Pflegers macht, darf nicht erwarten, wie ein Arzt bezahlt zu werden.
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ErikvdNeers, Freitag, 23. Januar 2026, 09:30 (vor 266 Tagen) @ Axel
bearbeitet von ErikvdNeers, Freitag, 23. Januar 2026, 09:35
Stefan Oechsle hat mit C Examen eine SB Stelle in Kaiserswerth. Da wurde irgendwie seine Studium mit Flöte und alte Musik angerechnet.
In Monheim ist eine Kirchenmusiker ohne Examen auf eine ehem SB Stelle gekommen, weil sich niemand anderes beworben hatte.
EG9a geht wohl bei Stelle die mal SB waren und jetzt im Zuge von die neuen Pfarreien wegfallen weil es leitender Kimu gibt mit EG14
In die Amtsblatt von Oktober 25 steht was drin zu die allgemeine neue Ordnung.
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Axel, Freitag, 23. Januar 2026, 14:02 (vor 266 Tagen) @ ErikvdNeers
Danke, hab es gefunden. Ich weiß nicht, wie ich es finde....
Ja was denn nun...
elias.orgel, Freitag, 23. Januar 2026, 15:03 (vor 266 Tagen) @ Axel
Danke, hab es gefunden. Ich weiß nicht, wie ich es finde....
gefunden oder nicht gefunden...
das ist hier die Frage ;-)
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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Ja was denn nun...
ErikvdNeers, Freitag, 23. Januar 2026, 15:31 (vor 266 Tagen) @ elias.orgel
Ich finde, diesem Beitrag, den du sicher lustig findest, hätte ich hier lieber nicht finden wollen.
Da ich aber doch gefunden habe, finde ich, man hätte ihn besser nicht gefunden.
Ja was denn nun...
elias.orgel, Samstag, 24. Januar 2026, 11:07 (vor 265 Tagen) @ ErikvdNeers
bearbeitet von elias.orgel, Samstag, 24. Januar 2026, 11:12
Ich finde, diesem Beitrag, den du sicher lustig findest, hätte ich hier lieber nicht finden wollen.
Da ich aber doch gefunden habe, finde ich, man hätte ihn besser nicht gefunden.
sehr spitzfindig ! nicht nur wer suchet...
deutlich mehr als die Hälfte aller Menschen
- - - der findet, dass sie selbst - - -
deutlich besser als der Durchschnitt sind...
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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
C wie Club der Erlesenen
Contrebasson 32'
, Wien, Samstag, 24. Januar 2026, 09:46 (vor 265 Tagen) @ ErikvdNeers
EG9a geht wohl bei Stelle die mal SB waren und jetzt im Zuge von die neuen Pfarreien wegfallen weil es leitender Kimu gibt mit EG14
In die Amtsblatt von Oktober 25 steht was drin zu die allgemeine neue Ordnung.
Unabhängig davon, wie man das alles findet, finde ich folgendes bemerkenswert:
Kirchenmusiker in leitender Verantwortung werden jetzt bezahlt wie Pastoralreferenten oder Kapläne. Es soll in Deutschland Domorganisten geben, die schlechter bezahlt werden...
C wie Club der Erlesenen
Axel, Samstag, 24. Januar 2026, 13:19 (vor 265 Tagen) @ Contrebasson 32'
Ja, es ist besser geworden, allerdings gilt EG 14 nur für Regionalkantoren. Wenn etwas als Seelsorgebereichsstelle nach A-Examen dotiert ist, gilt 13, als B-Stelle 11.
Merkwürdig finde ich, dass Höhergruppierung nicht mehr an musikalische Leistungen, sondern an Verwaltungtätigkeit gebunden sind.
C wie Club der Erlesenen
ErikvdNeers, Samstag, 24. Januar 2026, 13:57 (vor 265 Tagen) @ Axel
Koordinieren Kirchenmusiker bekommen teilweise auch EG 14.
Regionalstellern werden zusammenfasst. So zum Beispiel Düsseldorf mit Neuss oder Mettmann mit Remscheid etc.
Aber erst, wenn ein Stellenhaber ausscheidet.
C wie Club der Erlesenen
Bariolage, Sonntag, 25. Januar 2026, 10:43 (vor 264 Tagen) @ Axel
Merkwürdig finde ich, dass Höhergruppierung nicht mehr an musikalische Leistungen, sondern an Verwaltungstätigkeit gebunden sind.
In der Tat. Das scheint mir eine deutsche Tendenz zu sein (ich mag mich irren). Ein Chefarzt antwortete auf die Frage, warum Hebammen oder Krankenschwestern nicht auch ein akademisches Studium absolvieren sollten (um die Berufe attraktiver zu machen):"Brauchen wir denn noch mehr Schreibtischtätigkeiten?"
Vielleicht ist es aber auch einfach nur so, dass sonst die Stunden nicht zusammenkommen.
Oder dass die Wertigkeit des praktischen Tuns abnimmt. Gottesdienste werden ja auch überbewertet, wie Georg Bätzing einmal durchblicken ließ.
C wie Club der Erlesenen
Gast
, Samstag, 24. Januar 2026, 16:38 (vor 265 Tagen) @ Contrebasson 32'
In die Amtsblatt von Oktober 25 steht was drin zu die allgemeine neue Ordnung.
Unabhängig davon, wie man das alles findet, finde ich folgendes bemerkenswert:
Kirchenmusiker in leitender Verantwortung werden jetzt bezahlt wie Pastoralreferenten oder Kapläne.
Blöde Frage: Was macht denn ein «Kirchenmusiker in leitender Funktion» eigentlich so, wie ist das definiert?
C wie Club der Erlesenen
elias.orgel, Freitag, 23. Januar 2026, 09:57 (vor 266 Tagen) @ Manuel
https://youtu.be/dG-Ztl8kAGY?si=wFr6BVSnGDN3aVy9
YT Was ist der C-Kurs eigentlich...
und was kostet der ganze Spaß ?
gerade Letzteres sollte mann
- bei der ganzen Überlegung
nicht außer Acht lassen
--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott