Doppelflöten
Frage an die Intonateur:innen unter uns, interessehalber:
Ich habe schon mehrere Doppelflöten gehört, die verhältnismäßig viel Windrauschen mitbrachten, nicht nur in der Tenorlage. Ich nehme an, das liegt daran, dass man bei denen eben 1/3 bis 1/2 des Umfangs an Labienbreite hat, also viel Gelegenheit für Windgeräusch. Gehört das zum Doppelflöten-Sound? Ich meine, ich habe schon sehr glatte gehört, zum Beispiel die offene in Altenberg. Spielt offene oder gedeckte Bauweise da eine Rolle?
Ich erinnere mich an einen Artikel zum 100-Jährigen der Schweriner Ladegast-Orgel in MuK, in dem Walter Haacke zur Hochzeit der Neobarock-Ära sich zu der Orgel bekennt trotz der "fetten Doppelflöten" -- heute würde man sagen: guilty pleasure. Heute kommen sie wieder öfter vor -- nach eurem Empfinden zum Vorteil oder eher nicht?
Viele Grüße
Friedrich