Doppelflöten

Friedrich @, Montag, 10. November 2025, 10:51 (vor 296 Tagen)

Frage an die Intonateur:innen unter uns, interessehalber:

Ich habe schon mehrere Doppelflöten gehört, die verhältnismäßig viel Windrauschen mitbrachten, nicht nur in der Tenorlage. Ich nehme an, das liegt daran, dass man bei denen eben 1/3 bis 1/2 des Umfangs an Labienbreite hat, also viel Gelegenheit für Windgeräusch. Gehört das zum Doppelflöten-Sound? Ich meine, ich habe schon sehr glatte gehört, zum Beispiel die offene in Altenberg. Spielt offene oder gedeckte Bauweise da eine Rolle?

Ich erinnere mich an einen Artikel zum 100-Jährigen der Schweriner Ladegast-Orgel in MuK, in dem Walter Haacke zur Hochzeit der Neobarock-Ära sich zu der Orgel bekennt trotz der "fetten Doppelflöten" -- heute würde man sagen: guilty pleasure. Heute kommen sie wieder öfter vor -- nach eurem Empfinden zum Vorteil oder eher nicht?

Viele Grüße
Friedrich

Doppelflöten

FranzS., Montag, 10. November 2025, 23:38 (vor 295 Tagen) @ Friedrich

Frage an die Intonateur:innen unter uns, interessehalber:

Ich habe schon mehrere Doppelflöten gehört, die verhältnismäßig viel Windrauschen mitbrachten, nicht nur in der Tenorlage. Ich nehme an, das liegt daran, dass man bei denen eben 1/3 bis 1/2 des Umfangs an Labienbreite hat, also viel Gelegenheit für Windgeräusch. Gehört das zum Doppelflöten-Sound? Ich meine, ich habe schon sehr glatte gehört, zum Beispiel die offene in Altenberg. Spielt offene oder gedeckte Bauweise da eine Rolle?

Hallo, wenn die Wandstärke passt, kann man selbst überblasende Doppelflöten ohne Windrauschen hinbekommen. Das ist meine Erfahrung, zudem beim Aufschnitt rantasten und vorerst k(l)eine Kernstiche setzen.

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