Orgel-Impressionen aus Dänemark – Teil 7
In der Kopenhagener Holmenskirke habe ich hervoragendes Orgelkonzert mit dem Organisten der Leipziger Thomaskirche, Johannes Lang, erleben dürfen.
![[image]](images/uploaded/20250803185104688faf98de0e5.jpg)
![[image]](images/uploaded/20250803185242688faffae80b6.jpg)
![[image]](images/uploaded/20250803185341688fb0359f3ee.jpg)
Die Marcussen-Orgel von 1956 wurde mehrfach verändert. Sie hat ihren neobarocken Klang bewahrt, der aber völlig überzeugend ist. Es gibt schöne Zungenstimmen in allen Schattierungen, während das Mixturen-Plenum (mittlerweile?) recht mild klingt. Die Orgel klingt direkt, farbig, jedoch überhaupt nicht brutal oder aggressiv; der Gesamtklang bleibt rund.
Beim Orgelkonzert hat Lang nur Werke von J. S. Bach gespielt, was natürlich gut auf einer solchen Orgel klingt. Er registrierte sehr abwechslungsreich, gerne mit dunklen Farben. Die Zungenstimmen kamen wunderbar zur Geltung. Die ausgesprochen schnellen Tempi haben in dem Raum problemlos funktioniert.
In der Kastelskirken übte gerade jemand Werke von César Franck an der Orgel von 1969. Schwellwerk mit Grundstimmen und Zunge, aber es ergab sich in diesem kleinen Raum kein französisches Flair.
![[image]](images/uploaded/20250803190222688fb23e5c0ad.jpg)
Die katholische Domkirche St. Ansgar entführt den Besucher nach Italien.
![[image]](images/uploaded/20250803190813688fb39deb498.jpg)
Die Orgel scheint aus dem Gehäuse herauszuquellen.
![[image]](images/uploaded/20250803190943688fb3f7ef779.jpg)
![[image]](images/uploaded/20250803191032688fb428ea0da.jpg)
Die Kirche St. Johannes besitzt eine Orgel, die über mehr Register verfügt, als man vermuten würde. Hübsch ist doch der Begriff "Crescendoværk" in der Disposition für das Schwellwerk.
![[image]](images/uploaded/20250803191154688fb47a14cda.jpg)
![[image]](images/uploaded/20250803191524688fb54c5b863.jpg)
![[image]](images/uploaded/20250803191612688fb57cdcb5e.jpg)
![[image]](images/uploaded/20250803191711688fb5b78f2a2.jpg)
Die deutsche Kirche heißt St. Petri, die Sauer-Orgel von 1938 steht prominent und dominant im Querhaus.
![[image]](images/uploaded/20250803191947688fb653cf9dc.jpg)
![[image]](images/uploaded/20250803192036688fb6848ec24.jpg)
Die Domkirche Vor-Frue-Kirke wirkt ein wenig wie ein Bahnhof.
![[image]](images/uploaded/20250803192403688fb75335ac9.jpg)
![[image]](images/uploaded/20250803192237688fb6fdcbb98.jpg)
![[image]](images/uploaded/20250803192312688fb720bcc3e.jpg)