Orgel-Impressionen aus Dänemark – Teil 2

Orlos @, Sonntag, 03. August 2025, 18:36 (vor 399 Tagen)

Im Dom zu Aarhus wird die Orgel als die größte Dänemarks bezeichnet. Ich konnte sie ausführlich hören und war von ihrem Klang nicht begeistert. Sie klingt dumpf, indirekt, irgendwie eingesperrt. Ich nehme an, dass es sich um ein sehr tiefes Gehäuse handelt. Die Orgel verfügt über einige sehr hohe, grelle Mixturen, die zwar Lautstärke erzeugen, aber nicht zum Rest der Orgel passen. Mich erinnerte das Klangbild etwas an Orgeln der späten 1920er-Jahre, was nicht verwundert, denn sie wurde ja auf den Stand von 1929 zurückrestauriert. Sehr schöne Streicher und einzelne Flöten, die Zungen wenig prägnant. Insgesamt ist die Orgel nicht laut, nicht präsent. Interessanterweise wird der Klang kaum leiser, wenn man sich von ihr wegbewegt, die Akustik trägt sehr gut.

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Im Chorraum ist eine eigenständige Orgel aufgehängt. Sie ist tatsächlich nur an vier Punkten mit den Pfeilern verbunden. Die rote Farbe wirkt grell, das Schwarz edel.

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Eventuell sind es statische Gründe, warum das HW so weit hinten steht. Ich könnte mir vorstellen, dass es klanglich besser wirken würde, wenn es an die Vorderkante der Orgel reichte. Hier ein Video zur Chororgel.

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In der ansonsten recht nüchternen Paulskirche fällt der rot gefasste Orgelprospekt auf.

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Hier die Disposition. Die optisch so reizvolle spanische Trompete ist wohl das einzige Trompetenregister in den Manualwerken.

In einigen dänischen Kirchen ist der Bodenbereich vor dem Altar modern gestaltet.

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