Wie oft braucht man den Ton "ais" bei Barockmusik?
Die neue Orgel von Richards, Fowkes & Co. in der Trinity Church in New York erhielt 15 Töne pro Oktave, nämlich Subsemitonia auf dis/es, gis/as und ais/b. Ich hatte mir die Orgel in Bremen-Walle angeschaut, die für dis/es und gis/as doppelte Obertasten aufweist, für ais/b einen Umschalter. Also im Grunde ein ähnliches Prinzip (15 Töne), nur dass man sich die Doppeltaste bei ais/b gespart hat. Ich fand die Doppeltasten faszinierend, das hat viel Freude gemacht. Aber die Umschaltung habe ich nicht gebraucht. Klar, wenn man BWV 544 (Praeludium und Fuge h-moll) spielt, kommt das ais ständig vor, aber sonst? Lohnt sich der Aufwand?
Dafür ja. BWV 548 dürfte auch profitieren. Und dann ist da ja auch noch Continuospiel und Gemeindebegleitung, wo man vielleicht keinen mit einem Akkord Fis-cis-e-b verschrecken möchte.
Lohnt es sich, eine beständige Betonspritz-Unterfangungstechnik für den Campanile in Pisa zu entwickeln?
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- Wie oft braucht man den Ton "ais" bei Barockmusik? -
Orlos,
14.07.2025, 21:36
- Wie oft braucht man den Ton "ais" bei Barockmusik? -
Friedrich,
15.07.2025, 10:38
- Wie oft braucht man den Ton "ais" bei Barockmusik? - elias.orgel, 15.07.2025, 10:47
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Friedrich,
15.07.2025, 10:38