orgelbau scharfe - eine schöne Seite
elias.orgel, Sonntag, 15. Juni 2025, 14:41 (vor 449 Tagen)
bearbeitet von elias.orgel, Sonntag, 15. Juni 2025, 14:48
orgelbau Scharfe wocheninformationen
oder kennen das alle hier schon ?
leider gibt es keine näheren Informationen zu der Transpositionseinrichtung...
wenn ich das richtig sehe hat der Spieltisch drei "komplette" RegisterSchalter Gruppen
einmal Wippen und zweimal Manubrien (freie Kombinationen)
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Späthsche Spieltischimpressionen
MCVL
, Sonntag, 15. Juni 2025, 15:59 (vor 449 Tagen) @ elias.orgel
bearbeitet von MCVL, Sonntag, 15. Juni 2025, 21:31
wenn ich das richtig sehe hat der Spieltisch drei "komplette" RegisterSchalter Gruppen
einmal Wippen und zweimal Manubrien (freie Kombinationen)
Richtig, das ist ein Späth-Spieltisch der "zweiten pneumatischen Generation", wie sie zwischen 1903 und 1907 gebaut wurde.
Hier ein weiteres Exemplar, ebenfalls zu einer ähnlichen Prachtorgel gehörend wie derjenigen in Aixheim, nämlich die in der Marienkirche zu Bad Mergentheim von 1903, eines der schönsten spätromantischen Orgeldenkmäler in Württemberg.
![[image]](https://i.postimg.cc/wvVd3zqP/100-6221.jpg)
Bild 1
Der typische Späth-Spieltisch in Bad Mergentheim. Die Handregister als farbige Wippen, links und rechts die Züge zum "Programmieren" der Freien Combinationen I und II.
Links und rechts der Handregisterwippen sind die Anzeigeuhren für den Windanzeiger und den Registerschweller angebracht.
Die Druckknöpfe in der Vorsatzleiste unter dem II. Manual sind die Einschalter für die Koppeln, in dieser Form auch eine Besonderheit des Hauses Späth.
In der Vorsatzleiste unter dem I. Manual befinden sich die Druckknöpfe für die "gewöhnlichen" festen Combinationen samt Auslöser, die sogenannten "Chor-Druckknöpfe" und die Druckknöpfe für die Aktivierung der freien Combinationen.
![[image]](https://i.postimg.cc/FFY78CTv/100-6222.jpg)
Bild 2
Blick auf die Züge für die "Freie Combination II". Interessant: die Zungen und die gemischten Stimmen können nicht mittels den Freikombinationen registriert werden.
![[image]](https://i.postimg.cc/zB5F0ZCq/100-6228.jpg)
Bild 3
Und weil er so schön ist, hier der Spieltisch nochmals von der anderen Seite.
![[image]](https://i.postimg.cc/DwwZQCJR/100-6234.jpg)
Bild 4
Jetzt wird es interessant: wir sehen hier den Registerschweller in der für Späth typischen Bauweise.
Die drehbar gelagerte Nutenwalze wird durch den Fußtritt, ein Hebelwerk, eine separate Welle und eine Gliederkette betätigt. Wenn sie gedreht wird, laufen die erkennbaren Wippen mit den Holzrädern in ausgearbeitete Nuten ein. Wo die Nuten enden, erfolgt ein Hub und die Wippen werden nach oben gedrückt und öffnen im speziellen Schaltapparat für den Crescendoschweller die jeweiligen Registerventile. Beim Decrescendo verläuft das Spiel anders herum, gleiten die Wippen wieder in die Nuten, fallen sie zurück und das Registerventil schließt sich.
![[image]](https://i.postimg.cc/J73ZP20h/100-6233.jpg)
Bild 5
Rechts ist das vom Fußtritt kommende Hebelwerk aus Holz zu erkennen, welche auf die achteckig ausgehobelte Übertragungswelle wirkt, an deren Ende wieder einmal ein Zahnkranz angebracht ist, von welchem eine Gliederkette zu einem weiteren Zahnkranz führt, welcher an der Nutenwalze angebracht ist und diese dadurch in eine Rotationsbewegung versetzt.
Im Hintergrund die Enden der Tasten der Pedalklaviatur und darunter der Pedalspielapparat mit den herausstehenden Stechern, welche auf die Spielventile im Inneren des Apparats wirken. Die Ventile in diesem Spielapparat sind quasi eine Miniaturform von solchen, wie wie sie von Schleifladen kennen und werden zusätzlich von Augenfedern gehalten.
![[image]](https://i.postimg.cc/0j7Twq0D/100-6231.jpg)
Bild 6
Eine Gesamtansicht des Spieltischinneren. In der Mitte der Apparat für die festen Kombinationen und die Chorfunktion, darüber und darunter die Koppelapparate. Geübte Augen werden das Koppelsystem schon in ungeöffnetem Zustand der Apparate erkennen: Stecherkoppeln System Weigle. Späth hatte 1895 die Lizenz für das pneumatische Orgelsystem von Weigle erworben und auch eine Orgel komplett in dieser Technik ausgeführt (Mörsingen bei Zwiefalten). Später wurde nur noch das Koppelsystem beibehalten.
Sollen wir uns jetzt noch einen Späth-Spieltisch der "ersten pneumatischen Generation" betrachten?
Späthsche Spieltischimpressionen
elias.orgel, Sonntag, 15. Juni 2025, 20:27 (vor 449 Tagen) @ MCVL
was ich ziemlich verwirrend finde ist die Anordnung der RegisterSchalter
Wippen Mitte
Wippen HW von rechts nach links Fußlagen aufwärts*
Wippen SW von links nach rechts Fußlagen aufwärts
Wippen PW von links nach rechts...
rechtes Feld Manubrien
Hw von rechts nach links
SW 5 von links nach rechts 3 von rechts nach links
PW von links nach rechts
linkes Feld Manubrien
ich vermute spiegelsymmetrisch zum rechten Feld
-
was hat sich der Künstler denn dabei gedacht...
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*Bourdun 16 "nach" Prinzipal 8 zähle ich jetzt mal nicht ;-)
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Evacuant, Sonntag, 15. Juni 2025, 21:00 (vor 449 Tagen) @ elias.orgel
was hat sich der Künstler denn dabei gedacht...
Das erschließt sich doch ohne langes Grübeln. Alles ist nach Möglichkeit symmetrisch angelegt, die Register sind nicht nur nach Fußtonlagen geordnet, sondern auch nach Dynamik.
Zungen und Mixturen sind nur über Wippen verfügbar.
Späthsche Spieltischimpressionen
elias.orgel, Sonntag, 15. Juni 2025, 22:11 (vor 449 Tagen) @ Evacuant
bearbeitet von elias.orgel, Sonntag, 15. Juni 2025, 22:38
Das erschließt sich doch ohne langes Grübeln. Alles ist nach Möglichkeit symmetrisch angelegt, die Register sind nicht nur nach Fußtonlagen geordnet, sondern auch nach Dynamik.
Zungen und Mixturen sind nur über Wippen verfügbar.
Feld rechts
Hw von rechts nach links
SW 5 von links nach rechts 3 von rechts nach links
PW von links nach rechts
erschließt sich (Dir) ohne langes Grübeln ???
Herzlichen Glückwunsch...
und das Aeoline und Vox Coelestis NICHT nebeneinander liegen
- (allerdings nur bei den Zügen)
ist wahrscheinlich vollkommen logisch - nur für mich nicht...
und auch die HW Oktave 4 fehlt bei den Zügen
und Zungen und Mixturen sind wahrscheinlich
selbstverständlich
auch über die festen Kombinationen verfügbar...
(nehme ich mal an)
zusammengefasst
eine Orgel mit 23 Registern und fünf Koppeln (keine Tremulanten)
hat zwei freie Kombinationen bei denen 5 Register NICHT geschaltet werden können
(und die Koppeln auch nicht)
und die Reihenfolge der Register taucht in drei Verschiedenen Anordnungen am Spieltisch auf,
was sich aber ohne langes Grübeln erschließt...
ich bin immer wieder vollkommen beeindruckt
von den Fähigkeiten meiner Mitmenschen...
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Evacuant, Sonntag, 15. Juni 2025, 23:59 (vor 449 Tagen) @ elias.orgel
Das erschließt sich doch ohne langes Grübeln. Alles ist nach Möglichkeit symmetrisch angelegt, die Register sind nicht nur nach Fußtonlagen geordnet, sondern auch nach Dynamik.
Zungen und Mixturen sind nur über Wippen verfügbar.
Feld rechts
Hw von rechts nach links
SW 5 von links nach rechts 3 von rechts nach links
PW von links nach rechtserschließt sich (Dir) ohne langes Grübeln ???
Über Deine Beschreibung musste ich viel länger nachgrübeln als über Spieltischanordnung. Was "Hw von rechts nach links" bedeuten soll, verstehe ich immer noch nicht.
und die Reihenfolge der Register taucht in drei Verschiedenen Anordnungen am Spieltisch auf,
was sich aber ohne langes Grübeln erschließt...
Die Reihenfolge ist doch innnerhalb der Teilwerke immer dieselbe; die Spiegelsymmetrie sollte doch den Denkapparat nicht überfordern...
Späthsche Spieltischimpressionen
elias.orgel, Montag, 16. Juni 2025, 00:02 (vor 449 Tagen) @ Evacuant
Die Reihenfolge ist doch innnerhalb der Teilwerke immer dieselbe; die Spiegelsymmetrie sollte doch den Denkapparat nicht überfordern...
ich glaube Du hast Dir die Bilder nicht richtig angesehen...
anders kann ich mir so eine völlig "falsche" Aussage nicht vorstellen...
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Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Montag, 16. Juni 2025, 07:39 (vor 449 Tagen) @ elias.orgel
Bei dieser geringen Registerzahl halte ich unterschiedliche oder seltsame Anordnungen nicht für schwierig. BEschäftigen würde mich als Gastorganisten das Fehlen einiger Stimmen in den FK.
"Mein" Spieltisch hat ebenfalls seltsame Anordnungen, das ist aber auf die Verwendung einer Seriengröße des Chassis zurückzuführen, die dann irgendwie mit Schaltern belegt werden muss, original sogar mit drei Leerwippen.
Die dortige Abfolge der SW-Register oberhalb ihres Manuals (IV) hat sich mir erst aus der längeren Praxis erschlossen - jene Wippen, die man in Begleitung von Chor oder Solo am öftesten ändert, sind während des Spiels gut mit Fingern er linken Hand erreichbar.
Späthsche Spieltischimpressionen
MCVL
, Montag, 16. Juni 2025, 10:39 (vor 449 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Bei dieser geringen Registerzahl halte ich unterschiedliche oder seltsame Anordnungen nicht für schwierig. BEschäftigen würde mich als Gastorganisten das Fehlen einiger Stimmen in den FK.
Wobei es keine Schwierigkeit sein dürfe, wenn man sich vorher mit den Gegebenheiten dieser freien Kombinationen etwas beschäftigt. Man muß dort halt etwas überlegt vorgehen, dann lässt sich auch trotz den fehlenden Zungen und Mixturen in den freien Kombinationen vernünftig arbeiten und zurechtkommen.
Die Druckknöpfe mit den "Chor"-Funktionen dürften aber heutzutage niemanden mehr wirklich zur Benutzung reizen.
Späthsche Spieltischimpressionen
Evacuant, Montag, 16. Juni 2025, 08:47 (vor 449 Tagen) @ elias.orgel
Die Reihenfolge ist doch innnerhalb der Teilwerke immer dieselbe; die Spiegelsymmetrie sollte doch den Denkapparat nicht überfordern...
ich glaube Du hast Dir die Bilder nicht richtig angesehen...
Ich habe mir gestern abend die Reihenfolge innerhalb von weniger als zwei Minuten eingeprägt und gebe sie jetzt aus dem Gedächtnis wieder:
Wippen von links:
I: Mix - Rohrfl 4 - Oktav 4 - Tromp 8 - Dolce 8 - Fl 8 - Ged 8 - Gamba 8 - Bou 16 - Princ 8
II: Geig 8 - Salic 8 - Ged 8 - Fl 8 - Aeo 8 - Voxc 8 - Viol 4 - Fl 4 - Corn
P: Viol 16 - Sub 16 - Pos 16 - Oct 8
Züge:
Züge rechts:
I: oben von links: Princ 8 - Bou 16 - Gamba 8 - Ged 8 - Fl 8 - Dolce 8 / mitte von rechts Rohrfl 4
II: mitte von links: Geig 8 - Salic 8 - Ged 8 - Fl 8 - Aeo 8 - / unten von rechts Voxc 8 - Viol 4 - Fl 4
P: unten von links: Viol 16 - Sub 16 - Oct 8
Was ist falsch? Wo liegt das Problem?
Späthsche Folgen
elias.orgel, Montag, 16. Juni 2025, 10:55 (vor 448 Tagen) @ Evacuant
Die Reihenfolge ist doch innnerhalb der Teilwerke immer dieselbe;
Wahrscheinlich habe ich eine gänzlich andere (falsche) Vorstellung davon was eine Reihenfolge ist...
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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Späthsche Spieltischimpressionen (II)
MCVL
, Montag, 16. Juni 2025, 13:05 (vor 448 Tagen) @ MCVL
Nun noch eine Späth-Orgel, welche einen Spieltisch der "ersten pneumatischen Generation" (die Spieltische der 1893 für Kanzach, 1894 für Emerfeld und 1895 für Mörsingen entstandenen pneumatischen Versuchsorgeln klammere ich hier aus, da wir über ihre Konstruktion kaum unterrichtet sind bzw. in Mörsingen Weigle-Technik zum Einsatz kam) besitzt.
Diese Spieltische wurden von 1897 an bis 1903 gefertigt.
Wir begeben uns an den Rand des Nördlinger Ries, in das Tal der Schneidheimer Sechta, genauer gesagt nach Sechtenhausen, wo seit Dezember 1900 das Späthsche Opus 83 in der dortigen Pfarrkirche steht.
![[image]](https://i.postimg.cc/zDxz8GZm/100-7170.jpg)
Bild 1
Zwischen 1897 und 1903 besaßen die pneumatischen Späth-Orgeln noch klassische Züge mit schwarz gebeizten Manubrien. Hier die Registerzüge links der Klaviatur. Wie in Bad Mergentheim und anderenorts ist hier dem (I.) Manual die Farbe weiß zugeordnet.
![[image]](https://i.postimg.cc/Y9Wg1b41/100-7169.jpg)
Bild 2
Rechts befinden sich die Züge für den Subbaß und die Spielhilfen. Wie üblich bei Späth ist dem Pedal die Farbe blau zugeordnet, das Schild für die Pedalkoppel ist zweifarbig gehalten. Die Orgel besitzt keine Druckknöpfe, stattdessen für die Tuttifunktion und die Koppeln Züge.
Diese schmucken Firmenschilder wurden von Späth nur in den Jahren 1900/1901 verwendet.
![[image]](https://i.postimg.cc/TYrzkx8s/100-7193.jpg)
Bild 3
Auf diesem Bild gibt es einiges zu erkennen und zu besprechen. Links der Manualspielapparat, ein einfacher Kegelapparat in Zustromfunktion. Die Tasten waren ursprünglich nur durch die erkennbaren Augenfedern fixiert, die Bleigewichte an den Tastenenden am Spielapparat sind später zusätzlich angebracht worden.
Gut zu erkennen ist die Bauweise der Registereinschaltung von Späth in diesen Jahren. Die Registerzüge drücken mit großen befilzten und belederten Holzscheiben an ihrem Ende auf Absperrmembranen, die zwei miteinander korrespondierende Bohrungen verschließen. Wird der Registerzug betätigt, wird dadurch die Absperrmembrane freigegeben und durch sie kann nun der Wind von der einen zur anderen Bohrung fließen. Im Prinzip die gleiche Funktionsweise, wie sie später auch bei Koppeln zur Verwendung gelangte, nur daß die mechanische Komponente durch Winddruck ersetzt wurde.
![[image]](https://i.postimg.cc/Y0SvdR0n/100-7194.jpg)
Bild 4
Detailansicht des Registerapparats. Der Apparat wird in der oberen Hälfte über eine Bohrung ständig mit Wind beaufschlagt, von welcher zu jeder Membrane eine weitere Bohrung an die Vorderseite führt. Unterhalb dieser führt eine weitere Bohrung in den Apparat zurück und wird an der Unterseite durch ein Messingrohr weitergeführt. Wie schon beschrieben, wird durch die Freigabe einer Membrane durch ziehen des Registers eine Verbindung von der oberen zur unteren Bohrung freigegeben und das Register eingeschalten.
![[image]](https://i.postimg.cc/0QVY5bJ4/100-7197.jpg)
Bild 5
Jetzt wird es für die in Orgelbautechnik kundigen oder daran interessierten Leser interessant. Wir sehen den Superoktavkoppelapparat. Es ist dies eine halb mechanisierte Weigle-Stecherkoppel. Anstelle der Windkammer, welche die Membran mit den Stechern gegen die Rückschlagklappen drückt, ist hier eine Federleiste vorhanden, die die Stecher bei ausgeschaltener Koppel festhält und bei eingeschaltener Koppel durch den erkennbaren Keilbalg nach außen bewegt und somit die Stecher freigibt. Eine interessante Interpretation des Weigle-Systems durch Späth.
![[image]](https://i.postimg.cc/26qCXtmK/100-7198.jpg)
Bild 6
Andere Ansicht des Oktavkoppelapparats. Der im Unterbau erkennbare Apparat mit den Bleirohren ist der Pedalspielapparat mit integrierter Pedalkoppel. Die Bleirohre gehören zu letzerer.
![[image]](https://i.postimg.cc/X75pvpRz/100-7199.jpg)
Bild 7
Einschaltapparat der Oktavkoppel mit Hubmembranbetätigung. Das nach links führende Bleirohr größeren Durchmessers füllt bzw. entlastet den Keilbalg, welcher die Druckleiste für die Koppelstecher bewegt.
![[image]](https://i.postimg.cc/Bnswv7YP/100-7200.jpg)
Bild 8
Detailansicht des Pedalspielapparats, welcher als Wechselwindapparat konstruiert ist. Die Tasten der Pedalklaviatur drücken dabei die durch Augenfedern fixierten Klappen auf, welche Bohrungen zur Entlastung freigeben.
![[image]](https://i.postimg.cc/BZmvpRD4/100-7201.jpg)
Bild 9
Blick unter den Pedalspielapparat mit den Klappenventilen, dem Papprohr für die Windversorgung dieses Apparats und der Einschaltung für die Pedalkoppel im Hintergrund.
Bild 10
![[image]](https://i.postimg.cc/d1bcNmqR/100-7173.jpg)
Und noch ein interessantes Detail am Rande. Das Metallpfeifenwerk hat Späth für diese Orgel teilweise zugekauft. Unter dem Dreifaltigkeitsberg wurden zu dieser Zeit noch fleißig qualitativ hochwertige Metallpfeifen hergestellt : -)