OT: Klais Orgel von 1907 erklingt am 30. März 2025 in St Clemens Do Hombruch

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 14. März 2025, 11:52 (vor 544 Tagen) @ elias.orgel
bearbeitet von Karl-Bernhardin Kropf, Freitag, 14. März 2025, 13:01

Ich weiß nicht ob das hier schon bekannt ist / Thema war aber:
am Sonntag, dem 30. März um 11:30 Uhr wird die neue "alte"
Klais aus Duisburg mit "Erweiterungen"
feierlich eingeweiht...

Hier der Link zur Gemeinde Homepage

ich hatte gerade eine Trauerfeier mit Christian Conrad (dem Pfarrer, selbst auch Organist) und es würde mich nicht wundern, wenn das Instrument demnächst sogar die ReinoldiOrgel "übertreffen" wird
(gerade erst sind die Röhrenglocken und eine Celesta eingebaut worden ;-)

Erstmal gratuliere ich, wie immer, der Gemeinde und den Verantwortlichen, dass es wieder mal ein "Mehr" an Orgel gibt, wo vorher anscheinend "Weniger" war.

Auf der Gemeinde-HP fällt mir doch der Fuß auf der Orgelbank auf - das gab schon öfter mal Krach im Netz. Ist das Ratingen?
Und schmunzeln muss ich über den Amtstitel "Leuchtturmkirchenmusiker". Nun, manche haben auf Konzertreisen auch schon Kreiskantor als Titel vorgeschaltet. Wie auch immer, viel Freude mit der Orgel!
An dieser Stelle befand sich ein Screenshot eines Leuchtturmkirchenmusiker-Kontakts verbunden mit einem Bild des Leuchtturms Dornbusch auf Hiddensee. Damit es keinen Stress gibt, habe ich es entfernt.

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EDIT: Der Begriff - Leuchtturmmusiker oder Leuchtturmkirchenmusiker - wird anscheinend ungebremst propagiert, auch mit Leuchtturm-Bild darüber:
https://klangraum-kirche.de/kontakte/leuchtturmstellen/
Auch wenn ich die Funktion und den Begriff als Prinzip und internen Arbeitstitel für richtig halte, finde ich die öffentliche Anwendung irgendwie seltsam. Zu den bekannten Patronats-Titeln, einst beginnend beim Thomaskantor, gesellte sich dann bald der Kreuzkantor (wer den Gedankensprung zur Kreuzkirche nicht schafft, kann dann auf Tonart-Vorzeichen, einen besonderen Leidensweg oder eine Straßenbegegnung schließen). Würde man bei den durch Fusionen häufiger werdenden Versöhnungs- und Friedensgemeinden jeweils Versöhnungskantor oder Friedensorganist heißen, wäre das auch lustig. Auf jeden Fall führt analog der Leuchtturmmusiker an die Küste....
Domorganist und Domkapellmeisterin führen dann jeweils zu einem Dom, auch wenn man nicht gleich weiß, zu welchem (in Frankfurt könnte es allerdings Kaiserdomorganist heißen etc.). Das wirkt für ich stimmig, verbunden mit der Hoffnung, dass die Personen auch höher qualifiziert sind als die Mehrheit von Kantoren und Organistinnen. Letzteres wäre mit Leuchttürmen auch zu verbinden, fällt aber schwerer.
EDIT 2: Auf der verlinkten Website gibt es dann auch die "herausgehobene Leuchtturmstelle"...


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