Zweimal die gleiche Orgel?

MartinH, Sonntag, 02. März 2025, 13:56 (vor 556 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Stimmt schon.... Das erste scheint unter der Nähe zur Wand gelitten zu haben (Wartung? Feuchtigkeit?), das zweite wies eine komplexe Form auf, die eventuell zu Trakturproblemen einlud. Die kleine Ironie mit den "sehr gut gebauten Instrumenten" tut immer wieder mal gut, obwohl sie einen der Haupt-Adressaten - unseren guten MartinH - wiederum nur in seiner These bestätigen würde, dass die "Herren" Organisten und OSV zu viel Geld ausgeben und die Herren Orgelbauer zu reichlich davon abgreifen...

Die Tendenz ist nicht zu leugnen, obwohl in der Schweiz (wie auch in den nordischen Ländern) trotz vergleichsweise nochmal höherem Preis die Hoffnung besteht, dass auch "kleinere" Instrumente an "unwichtigeren" Orten dem Kaupfreis angemessen eingesetzt werden, weil anständige Stellen und Konzerthonorare sowie wirkliches Publikumsinteresse öfter vorhanden sind. Davon abgesehen besteht hier wie da (oft sogar massig) Luft nach oben, auch "Nicht-Top-" Instrumente erstmal halbwegs zu nutzen und auszunutzen. Dazu muss man nur mal in die Übertragungen der Sonntagsgottesdienste reinhören. Erst dann hat das ganze einen Sinn, nicht schon, wenn Orgelbauer entzückt über großzügige Wartungsmöglichkeiten sind und nur handgedrechselte Schrauben verwendet werden.


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