Doppel-Orgelweihe in Köln am Sonntag

Max Reger @, Wallfahrtsstadt Kevelaer, Samstag, 25. Januar 2025, 01:16 (vor 593 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von Max Reger, Samstag, 25. Januar 2025, 01:29

[image]> Ein redliches Unterfangen, eine D5 zu sanieren. Wer weiß, die älteren davon spielen vielleicht noch mal 50 Jahre.

An diesem Werk machten der Verschleiß, der Verfall der Werkstoffe und so vieles mehr, sehr viel Arbeit. Als Orgelbauer muss man es regelrecht wollen, für eine weitere lange Zeit ein angenehm einzusetzendes Musikinstrument entstehen zu lassen, Nachlässigkeiten im Herstellungsprozess zu eliminieren. Der Vorher-/ Nachher-Effekt ist enorm und nun steht dort kein "leiser Fön" (O-Ton Kirchenmusiker) mehr, sondern ein selbstbewusstes Werk mit sehr spielfreudiger Traktur. "Ad multos annos!
Die Akustik dieses Raumes ist so gar nicht vorzüglich mehr, seit der schwer kriegszerstörte Bau ein neues Dach und eine vollkommen neue Anlage östlich des Langhauses erhielt. Insofern kommen die Gegebenheiten weder dem chorischen Wirken noch der Intonation der Orgeln entgegen. Im Gegenteil, stellte das zunächst eine echte Herausforderung dar.


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