Jan Liebermann in Reinoldi

Sweelinck, Freitag, 10. Januar 2025, 21:13 (vor 607 Tagen)

Jan Liebermann in Reinoldi

HARP64, Freitag, 10. Januar 2025, 23:15 (vor 607 Tagen) @ Sweelinck

Wie kann man sich denn nur so wahnsinnig viele Noten merken?
Schade, dass es alles so dunkel ist und man nichts von der Orgel sieht (die Ton/Bild-Verzögerung ist wohl der Übertragung geschuldet)…
Aber der Jan hat es schon drauf, toll!

Jan Liebermann in Reinoldi

VoxCoelestis, Samstag, 11. Januar 2025, 15:08 (vor 606 Tagen) @ HARP64

Ich halte nicht so besonders vom Personenkult im Musikbereich. Aber Jan Liebermann beeindruckt mich ebenfalls sehr. Das Triosonaten-Projekt war ja bereits sehr eindrucksvoll, aber das Dupré-Projekt ist natürlich nochmal auf eine andere Weise eine absolute Herausforderung.

Die Frage die mir dabei in den Sinn kommt: was will er eigentlich die nächsten Jahrzehnte noch spielen .... ? ;)

Jan Liebermann in Reinoldi

Karsten @, Samstag, 11. Januar 2025, 15:31 (vor 606 Tagen) @ VoxCoelestis

Ich halte nicht so besonders vom Personenkult im Musikbereich. Aber Jan Liebermann beeindruckt mich ebenfalls sehr. Das Triosonaten-Projekt war ja bereits sehr eindrucksvoll, aber das Dupré-Projekt ist natürlich nochmal auf eine andere Weise eine absolute Herausforderung.

Die Frage die mir dabei in den Sinn kommt: was will er eigentlich die nächsten Jahrzehnte noch spielen .... ? ;)

Es findet sich eigentlich immer noch neues oder zumindest unbekanntes Repertoire.
Mit den wirklich guten Meisterwerken kann man sich sein ganzen Leben lang beschäftigen - man entdeckt immer etwas Neues.
Wenn es ganz langweilig wird, kann er sich ja an die Dritte Orgelsinfonie von Sorabji machen.

Gruß
Karsten

Jan Liebermann in Reinoldi

Stephan Kreutz, Samstag, 11. Januar 2025, 16:39 (vor 606 Tagen) @ Karsten

O ja, Sorabji, das wäre was! Dafür braucht es so einen Kopf.

Jan Liebermann in Reinoldi

Willscher, Samstag, 11. Januar 2025, 22:36 (vor 606 Tagen) @ Karsten

Ich halte nicht so besonders vom Personenkult im Musikbereich. Aber Jan Liebermann beeindruckt mich ebenfalls sehr. Das Triosonaten-Projekt war ja bereits sehr eindrucksvoll, aber das Dupré-Projekt ist natürlich nochmal auf eine andere Weise eine absolute Herausforderung.

Die Frage die mir dabei in den Sinn kommt: was will er eigentlich die nächsten Jahrzehnte noch spielen .... ? ;)


Es findet sich eigentlich immer noch neues oder zumindest unbekanntes Repertoire.

- man entdeckt immer etwas Neues.
Wie wahr. Da bin ich gerne behilflich ;-))

Jan Liebermann in Reinoldi

VoxCoelestis, Sonntag, 12. Januar 2025, 12:20 (vor 606 Tagen) @ Karsten

Mein Punkt war eigentlich so gemeint, dass es selbstverständlich noch genug bekanntere und unbekanntere Literatur gibt, die sich zum Spielen und Zuhören lohnt.

Aber wenn man mit um die 20 Jahre schon Mount Everest und K2 der Orgelliteratur bravourös hinter sich gelassen hat (was ein erneutes Besteigen mit neuen Ausblicken nicht ausschließt!), dann gibt's natürlich auch noch ein paar andere 8000er und der Feldberg hält auch einige schöne Wanderungen parat... wir hören hier ja Orgelliteratur, die selbst viele A-Absolventen und Konzertexaminierte nicht so auf die Taste bringen.

Jan Liebermann in Reinoldi

Sweelinck, Sonntag, 12. Januar 2025, 15:10 (vor 605 Tagen) @ VoxCoelestis

Aber wenn man mit um die 20 Jahre schon Mount Everest und K2 der Orgelliteratur bravourös hinter sich gelassen hat (was ein erneutes Besteigen mit neuen Ausblicken nicht ausschließt!), dann gibt's natürlich auch noch ein paar andere 8000er

Zum Beispiel die Improvisation auf der Orgel. Wer mit 20 alle Hämmer gespielt hat, der könnte ja ein zweiter Pierre Cocherau werden.
Oder ein zweiter Widor.

Jan Liebermann in Reinoldi

Karsten @, Sonntag, 12. Januar 2025, 15:37 (vor 605 Tagen) @ VoxCoelestis

Mein Punkt war eigentlich so gemeint, dass es selbstverständlich noch genug bekanntere und unbekanntere Literatur gibt, die sich zum Spielen und Zuhören lohnt.

Aber wenn man mit um die 20 Jahre schon Mount Everest und K2 der Orgelliteratur bravourös hinter sich gelassen hat (was ein erneutes Besteigen mit neuen Ausblicken nicht ausschließt!), dann gibt's natürlich auch noch ein paar andere 8000er und der Feldberg hält auch einige schöne Wanderungen parat... wir hören hier ja Orgelliteratur, die selbst viele A-Absolventen und Konzertexaminierte nicht so auf die Taste bringen.

Ja ich verstehe schon. Was die Orgelliteratur angeht, so haben viele an der Spitze es mit (eigenen) Transkriptionen versucht. Man denke nur an die legendäre Stravinsky-Liszt-Platte von Bernhard Haas. Das war/ist schon irre. Mittlerweile gibt es schon ein halbes Dutzend Transkriptionen der Liszt-Sonate. Bernhard Haas hat sich ja auch ungemein für moderne Orgelmusik eingesetzt und Stücke aufgenommen, die technisch weiter an der Grenze des Machbaren kratzen.

Eine ähnliche Entwicklung ist ja auch z.B. bei Olivier Latry zu sehen: Das Standardrepertoire hat er "drauf", spielte und unterrichtet es über Jahrzehnte, dann sucht man sich neue Aufgaben durch Uraufführungen (Florentz u.a.) oder eben Transkriptionen (auch hier z.B. Stravinsky, aber vierhändig).

Und letztlich neigen dann manche auch zu anderen Laufbahnen und setzen den Schwerpunkt beim Dirigieren...

Gruß
Karsten

Literatur; war: Jan Liebermann in Reinoldi

Contrebasson 32' @, Wien, Samstag, 11. Januar 2025, 15:54 (vor 606 Tagen) @ VoxCoelestis

Die Frage die mir dabei in den Sinn kommt: was will er eigentlich die nächsten Jahrzehnte noch spielen .... ? ;)

Gerade im angloamerikanischen und Benelux-Raum gibt es so viel Literatur, die hierzulande unterbelichtet ist...

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