Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
Zweiter Spieltisch, Kombination mit Chororgel, zusätzliches Schwellwerk... Für 3,3 Millionen Euro muss auch etwas geschehen.
Infos hier.
Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Freitag, 27. Dezember 2024, 10:32 (vor 621 Tagen) @ Orlos
Zweiter Spieltisch, Kombination mit Chororgel, zusätzliches Schwellwerk... Für 3,3 Millionen Euro muss auch etwas geschehen.
Infos hier.
Eine schöne Nachricht, das gönne ich der Firma. Und den Rotterdamern auch - das Konzept reiht sich ein in die Projekte, wo doch auch mal Repsekt gezollt wird den Meisterwerken früherer Jahrzehnte, auch wenn sie nicht der akteuellen Mode entsprechen. Sicher fiel die Entscheidung hier leichter, weil die Ausgangslage so hochwertig ist. Wie man im Netz allerdings auch sehen kann, sind die technischen Probleme der Hauptorgel gravierend geworden. Die Aufgabe der mech. Registertraktur ist ein nachvollziehbarer Schritt. Sinnvoll ist es auch, neu gewünschte Klänge in ungenutzten Ecken - das neue Schwellwerk ist ja nur ein kleines Auxiliar - oder gleich in eine neue Abteilung (Hyper Organ im Kirchenschiff, also ein ETS-Auxiliar) zu packen. Dieses Teilwerk soll Pfeifenmaterial einer geschenkten Pels-Orgel erhalten.
Eule hat sich neben den großen Projekt sicher auch über die Mitarbeit an der Utopa-Orgel im Amsterdamer Orgelpark in's Spiel gebracht. Der Hinweis im Artikel ist nicht ganz richtig, der Eule-Beitrag war meines Wissens vor allem Pfeifenwerk. Die Hyper-Technik geht auf Sinua zurück, und dann war noch Fa. Elbertse beteiligt.
Die Laurenskerk ist ja wie viele große Kirchen in NL in Stiftungshand, die Kirchengemeinde nur mehr zu Gast im schon läbger nicht mehr eigenen Haus. Das macht in all dem auch hier im Forum stets beschworenen Dunkelgrau ein klein wenig Hoffnung, dass auch unter solchen Umständen noch in Orgelkultur investiert wird, werden könnte... Allerdings ist auch dieses Projekt so intensiv von Stiftungen unterfüttert, wie ich es in Deutschland noch nicht vergleichbar sehen kann.
Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg.
Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Freitag, 27. Dezember 2024, 23:33 (vor 621 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von Karl-Bernhardin Kropf, Freitag, 27. Dezember 2024, 23:41
Das Beantworten eigener Beiträge mag ich nicht so, aber es sind noch Erkenntnisse aufgetaucht, die zumindest für mich interessant sind:
In diesem Interview legte Hayo Boerema (Organist Laurenskerk) bereits 2014 die Eckpunkte für das Orgelkonzept offen - es ging also doch nicht so schnell, wie es nun scheint. Auch schwärmt er dort besonders über die Marcussen-Transeptorgel.
Im Jahr 2020 hieß es noch, dass die Firma Elbertse das Projekt, jedenfalls den Bau der neuen Chor-Orgel, bestreiten sollte. Auch wird in diesem Artikel begründet, dass die Hobo 8' quasi schon immer fehlte. Ein Mosaikstein im vielfältigen Repertoire der Begründungen für Veränderungen.
Und bereits im vergangenen Oktober wurde die Entscheidung bekannt, dass Eule das Projekt letztlich machen soll. In diesem Artikel erfährt man, dass in- und ausländische Firmen sich bewarben, in der Endauswahl aber nur zwei ausländische Firmen übrigblieben. Wer wohl die zweite war?
Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
ado
, Samstag, 28. Dezember 2024, 16:35 (vor 620 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Du liebe Güte. Eine der größten mechanischen Orgeln der Welt ist es dann nicht mehr wirklich. Ich dächte, die große Rotterdamer Marcussen-Orgel hätte den Status einer Denkmal-Orgel wirklich verdient. Aber leider ist sie offenbar nicht alt genug (50 ist ein sehr gefährliches Alter für Orgeln).
So fühlt man sich frei, sie mal eben zu vergewaltigen, sie wird dann ja noch schöner sein und viel praktischer. Und was sind ein paar Millionen Euro, die hat man immer irgendwie übrig.
Sehr schade. Aber ohne Zentralspieltisch geht heute ja gar nichts mehr. Nicht zu verstehen, wie man jahrzehnte-, jahrhundertelang ohne ausgekommen ist! Goldene Zeiten für die Orgel sind es, in denen wir leben!
Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
Orlos
, Samstag, 28. Dezember 2024, 17:17 (vor 620 Tagen) @ ado
Es wurden ja schon häufiger rein mechanische Orgeln später mit einer zusätzlichen Setzeranlage ausgestattet. Das ist manchmal unbequem zu realisieren, wenn es nicht von vornherein vorgesehen war, aber doch immer irgendwie machbar. Interessant, dass man in Rotterdam diesen Weg nicht gehen möchte.
Sooo puristisch war Marcussen übrigens gar nicht, in Linz besitzt das Pedal eine elektrische Registertraktur.
Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Samstag, 28. Dezember 2024, 17:26 (vor 620 Tagen) @ ado
Du liebe Güte. Eine der größten mechanischen Orgeln der Welt ist es dann nicht mehr wirklich. Ich dächte, die große Rotterdamer Marcussen-Orgel hätte den Status einer Denkmal-Orgel wirklich verdient. Aber leider ist sie offenbar nicht alt genug (50 ist ein sehr gefährliches Alter für Orgeln).
So fühlt man sich frei, sie mal eben zu vergewaltigen, sie wird dann ja noch schöner sein und viel praktischer. Und was sind ein paar Millionen Euro, die hat man immer irgendwie übrig.
Sehr schade. Aber ohne Zentralspieltisch geht heute ja gar nichts mehr. Nicht zu verstehen, wie man jahrzehnte-, jahrhundertelang ohne ausgekommen ist! Goldene Zeiten für die Orgel sind es, in denen wir leben!
Also, dass man gern zu eng gebaut hat, war einstens häufig. Und in einem fällt diese Marcussen-Großorgel definitiv aus dem Rahmen ihrer Schwestern: sie ist viel mehr in Tiefe und Breite gebaut, als andere Instrumente. Das kompliziert auch das Layout.
Vermutlich wäre man jetzt auch mit Schaffung einer Doppeltraktur für die Register zufrieden, doch dürfte für diese ebenfalls der Platz nicht reichen.
Und der Titel allein, eine der größten mechanischen Orgeln zu sein, hat keinen Wert, außer im Fremdenverkehrsbüro. Da denkt man ja gleich wieder an Lübeck, selbst wenn dort nur die Tontraktur mechanisch ist...
"Vergewaltigen" und "mehrere Millionen" in benachbarte Sätze zu packen, halte ich hier für übertrieben. Schließlich entstehen wesentliche Kosten außerhalb des Instruments, selbst wenn man die Arbeiten im Inneren als Vergewaltigung etikettieren wollte.
Der Erhalt der mechanischen Registertraktur wird zum reinen Ideologie-Gut, wenn das Instrument nicht funktioniert, oder umgekehrt soll das Bestehen auf einer mechanischen Registratur sicherstellen, dass man frei von allerlei elektroinischen Pannen bleiben kann. Aber anscheinend läuft das Ding nicht mehr pannenfrei. Ob es einen ursächlichen Zusammenhang mit der Konstruktion gibt, vermag ich natürlich ohne Untersuchung nicht zu beurteilen, und definitiv hat das Instrument ja sehr lange funktioniert.
Die wunderbare Linzer Marcussen-Orgel greift schon in Originalgestalt im Pedal auf elektrische Registertraktur zurück. Ganz abwegig war es den Verantwortlichen damals also nicht, obwohl sie in beiden Orten ähnlich tickten (Anton Heiller).
EDIT: Schrieb Orlos parallel.
Sicherlich müsste man vor Ort recherchieren, um die Sache richtig beurteilen zu können, rein technisch. Dass die Notwendigkeit von zwei Registranten einer blühenden Konzertpraxis widerspricht, halte ich allerdings für zutreffend.
Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass es sich um einen relativ respektvollen Umgang mit der Orgel handelt. Aber vielleicht habe ich einfach zu viele Horrorgeschichten von Total-Um- und Neubauten wahrgenommen.
Eine ähnliche Maßnahme hat die Schwester in der Grundtvigskirke hinter sich - Umstellung auf Doppeltraktur und Setzeranlage 1998, Hinzufügung einer Vox coelestis und Wechsel von Fagott 32' zu Posaune 32' sowie Einbau elektrischer Koppeln in 2014. (siehe hier und da)
Sicherlich kann man auch das hinterfragen.
Ich halte für möglich, dass Hayo Boerema auf die direkt gestellte Frage "Wird die Orgel nach den Arbeiten schöner sein?" auch antwortet: "Nein, aber passender zu unserer Zeit und unserem heutigem Betrieb."
So ungefähr würde ich jedenfalls antworten.
Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
Orlos
, Samstag, 28. Dezember 2024, 23:07 (vor 620 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Als ich nach Linz kam, erwartete ich zuvor, eine "reine" Neobarockorgel zu erleben. Weit gefehlt. Die Marcussen-Orgel ist ein erstaunlich vielseitiges Instrument. Rotterdam habe ich noch nicht live erlebt, habe aber viele Aufnahmen gehört, unter anderem mit französischer Symphonik. Die Orgel scheint mir recht ähnlich der Linzer zu sein. Wir haben es also nicht mit einer Barockorgel zu tun, die aus stilistischen Gründen rein mechanisch sein muss. Die von Anfang an vorhandenen Barker-Maschinen sind diesbezüglich auch ein klares Argument.
An solchen Großorgeln ein Orgelkonzert mit zwei Registranten vorzubereiten, ist ein gewaltiger Zeitfresser, was man da allein alles in die Noten oder auf separate Zettel schreiben muss. Eine Setzeranlage ist für alle Beteiligte eine Wohltat. Ich hätte mir auch in Rotterdam eine Doppeltraktur gewünscht, in der Grundvigskirche ging es ja wohl auch. Bei dem großen Budget hätte ich erwartet, dass es enthalten ist.
An einer Klais-Orgel von 1993 mit Doppeltraktur habe ich den großen Vorteil dieses Systems gerade wieder erleben dürfen: Die Setzeranlage war nach 30 Jahren ziemlich störanfällig geworden, aber man konnte die Orgel immer noch "händisch" bedienen, während bei rein elektrischer Registertraktur dann nichts mehr geht.
Für die Doppeltraktur spricht auch, dass man immer genau weiß, welches Register wirklich erklingt. Bei elektrischer Registertraktur fällt gerne mal eine Wippe aus oder beim Register-Crescendo bewegen sich die Wippen aus Prinzip nicht mit, von defekten Lämpchen und LEDs nicht zu reden – alles schon erlebt. Wenn bei einer Doppeltraktur ein Schleifenzugmagnet nicht funktioniert, sieht man das sofort und kann direkt eingreifen.
(Und ein Vorteil für Ligeti-Fans: Bei Volumina soll man die Registerzüge langsam herausziehen. So etwas geht dann auch noch.)
Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
Karsten
, Samstag, 28. Dezember 2024, 23:32 (vor 620 Tagen) @ Orlos
Hallo!
Sofern zur Hand, lohnt sich vielleicht ein Blick in den Abschnitt zur Rotterdamer Orgel in Bert Wisgerhofs GdO-"Klassiker" "Orgeln in den Niederlanden" von 1992, hier S. 132ff.
Dort wird beschrieben, wie von Beginn an eine "Universalorgel" geplant war, mit ausgiebigen Studienfahrten nach Spanien und Frankreich (die sich in den "Chamaden" und dem Oberwerk widerspiegeln). Wisgerhof zieht folgendes (Zwischen-)Fazit (S. 134):
"Nachdem die größte Orgel der Niederlande nun fast zwei Jahrzehnte in Gebrauch ist, wird der Ruf nach einer Setzerkombination immer lauter; auch vermißt man im Oberwerk noch einen weiten 1' sowie das wichtige Register Basson-Hautbois 8'. Trotz unbestrittener Qualitäten ist die große Marcussen-Orgel der St. Laurenskerk ein klingender Beweis dafür, daß die Idee einer Universalorgel eine Illusion bleibt."
Gruß
Karsten
Universal, war: Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Sonntag, 29. Dezember 2024, 12:42 (vor 619 Tagen) @ Karsten
Hallo!
Sofern zur Hand, lohnt sich vielleicht ein Blick in den Abschnitt zur Rotterdamer Orgel in Bert Wisgerhofs GdO-"Klassiker" "Orgeln in den Niederlanden" von 1992, hier S. 132ff.
Dort wird beschrieben, wie von Beginn an eine "Universalorgel" geplant war, mit ausgiebigen Studienfahrten nach Spanien und Frankreich (die sich in den "Chamaden" und dem Oberwerk widerspiegeln). Wisgerhof zieht folgendes (Zwischen-)Fazit (S. 134):"Nachdem die größte Orgel der Niederlande nun fast zwei Jahrzehnte in Gebrauch ist, wird der Ruf nach einer Setzerkombination immer lauter; auch vermißt man im Oberwerk noch einen weiten 1' sowie das wichtige Register Basson-Hautbois 8'. Trotz unbestrittener Qualitäten ist die große Marcussen-Orgel der St. Laurenskerk ein klingender Beweis dafür, daß die Idee einer Universalorgel eine Illusion bleibt."
Gruß
Karsten
Danke an die Recherche-Abteilung!
Der Spaß an der Illusion Universalorgel ist ja, nach dem Punkt zu forschen und zu streben, der ihr am nächsten kommt. Man könnte das zweidimensional sehen:
Das Prinzip Universalorgel ist ein zentraler Punkt oder eine zentrale Kreisfläche, diejenigen Instrumente, denen wir hohe "universelle" Qualitäten zusprechen würden, sind Punkte außerhalb des Zentrums, die sin unterschiedlichen Richtungen unterschiedlich weit ivon der Mitte entfernt liegen, aber den Mittelpunkt bzw. die zentrale Fläche eben nicht erreichen.
Ich hatte eben schon eine entsprechende Grafik begonnen, gab dann aber auf, weil ich merkte, dass es sehr viele Instrumente gibt, die würdig wären, darin vorzukommen.
Ich finde, es gehört zum organistischen Wesen, zu wissen und zu predigen, dass die Instrumente mit stilistischem Schwerpunkt letztlich besser sind, aber die Suche nach und die Freude an der Universalorgel trotzdem weiter zu betreiben. Das wäre zumindest mein persönliches Credo nach Begegnung mit vielen wunderbaren kleineren und "eindeutigeren" Orgeln und gleichzeitig vielen eher großen Instrumenten, die einladen, auf ihnen ganz unterschiedliche Klangbilder neu zu malen. Ich behaupte auch, dass die zugehörige Kompetenz für diese klanglichen Adaptionen unterschiedlich verteilt ist, selbst unter spieltechnisch hochklassigen Spieler:innen. Auch die "Generation" mag einen Einfluss haben: Als die Historisch Informierte Aufführungspraxis an den Hochschulen und Sommerakademien am höchsten stand, wurden speziell die dort Studierenden zu glühenden Rubrizisten und verteidigten die "Nur auf diese Art"-Varianten in ihrem Umfeld. Unter dem Einfluss frech-freizügiger einzelner prominenter Künstler, die bald darauf wieder davon abwichen (auchm, wenn sie selbst die Prediger der "korrekten" Ausfürhung waren), wurde wieder lockerer gedacht. Dann kam inzwischen noch der kommerzielle Faktor bzw. das Show-Business dazu, wo es darum ging, Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln, mitunter auf Kosten der überlieferten Musik.
Wie schon öfter gesagt, finde ich diesen Pluralismus angenehm. Er sichert auch zeittypischen Instrumenten - egal, welcher Epochen - eine gewisse Grund-Schonzeit, wenn sie zur Überarbeitung oder zum Ersatz anstehen, denn ganz ohne prominenten Widerstand lässt sich eigentlich kein größerer Kulturfrevel mehr begehen.
Eule restauriert und vergrößert die große Marcussen-Orgel in Rotterdam
elias.orgel, Sonntag, 29. Dezember 2024, 09:38 (vor 619 Tagen) @ Orlos
Spaß mit der Übersetzung der Webseite:
Traktion
Die mechanische Tastenmechanik und die Marktschreimaschiene bleiben erhalten.
Allerdings wird die Schlüsselmechanik mit einem Stromkreis zum Anschluss an den neuen Spieltisch ausgestattet. Die ursprüngliche Tastatur über der Orgel bleibt erhalten.
--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Video über Arbeiten in der Rotterdamer Laurenskerk
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Sonntag, 24. August 2025, 16:58 (vor 381 Tagen) @ Orlos
Zweiter Spieltisch, Kombination mit Chororgel, zusätzliches Schwellwerk... Für 3,3 Millionen Euro muss auch etwas geschehen.
Infos hier.
Netter Film hier:
https://openrotterdam.nl/7-600-pijpen-van-het-orgel-in-de-laurenskerk-tijdelijk-uit-de-...
Um die zusätzliche Hyper-Orgel geht es aber noch nicht.
Am meisten neidisch bin ich noch nicht mal auf das laufende Projekt, sondern auf das von Bänken befreite Kirchenschiff...
Hier noch Orgelnieuws dazu:
https://www.orgelnieuws.nl/renovatie-hoofdorgel-laurenskerk-rotterdam-van-start/