Musikschnitt zu Zeiten von Glenn Gould

perotin, Mittwoch, 04. Dezember 2024, 23:07 (vor 646 Tagen) @ Karsten

Ich müsste jetzt mal scharf nachdenken, wie man Bach mit Schnitten einspielen soll (...)

Bin nun kein Tontechniker, aber das scheint durchaus (auch damals schon) zu funktionieren. Gould war in Bezug auf Schneiden und Technik wirklich exzessiv, aber das Ergebnis gibt ihm recht...

Klavieraufnahmen schneiden (so, dass man die Schnitte kaum bis gar nicht wahrnehmen kann) war im Analog-Zeitalter nicht allzu schwierig. Ich habe das im Studium noch gemacht, also wirklich das analoge Tonband an den richtigen Stellen zerschnitten (meistens mit der eingebauten Schere des Tonbandgeräts) und wieder zusammengeklebt.

Gerade hinsichtlich der Schnittmöglichkeiten bietet die Digitaltechnik aber ganz massive Vorteile, vor allem die heute üblichen Harddisk-Systeme.


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