(OT): Nochmal: Kircheneintritt
MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 17:19 (vor 657 Tagen)
bearbeitet von MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 17:35
Auch der Meißner Dom ist dabei mit stolzen 7 EUR - und ich wollte mich sehr erstaunt zeigen, nun auch eine katholische Kirche dabei zu sehen, bis mir bewusst wurde, dass der ja heute evangelisch ist. Müsste gleich bei der Liste brandenburger "Begründungen" aufgeführt werden. Schon merkwürdig, dass man als Eigentümer hist. Gebäude noch nicht mal eine Aufsicht bezahlen kann. Zumindest waren das ja die brandenburger "Argumente". Für mich genauso indiskutabel und boykottwürdig. Und wetten, dass man keine Möglichkeit auslässt, vom Steuerzahler Geld zu bekommen für alles Mögliche und Unmögliche? Spenden von Privatleuten sowieso, ist immer fest eingeplant. Kennt man ja zur Genüge, das wird schon als normal angesehen. Neue Orgel ist natürlich auch geplant, mit selbstverständlich mobilem Spieltisch (bei deren Preisen allein man regelmäßig mit den Ohren schlackert). Wie das früher nur ohne ging... Ist die "alte" so schlecht und wurde/wird sie annähernd ausgenutzt?
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Sonntag, 24. November 2024, 17:20 (vor 657 Tagen) @ MartinH
Auch der Meißner Dom ist dabei mit stolzen 7 EUR - und ich wollte mich sehr erstaunt zeigen, nun auch eine katholische Kirche dabei zu sehen, bis mir bewusst wurde, dass der ja heute evangelisch ist. Müsste gleich bei der Liste brandenburger "Begründungen" aufgeführt werden. Schon merkwürdig, dass man als Eigentümer hist. Gebäude noch nicht mal eine Aufsicht bezahlen kann. Zumindest waren das ja die brandenburger "Argumente". Für mich genauso indiskutabel und boykottwürdig. Und wetten, dass man keine Möglichkeit auslässt, vom Steuerzahler Geld zu bekommen für alles Mögliche und Unmögliche? Spenden von Privatleuten sowieso, ist immer fest eingeplant. Kennt man ja zur Genüge, das wird schon als normal angesehen. Neue Orgel ist natürlich auch geplant, mit selbstverständlich mobilem Spieltisch (bei deren Preisen allein man regelmäßig mit den Ohren schlackert). Wie das früher nur ohne ging... Ist die "alte" so schlecht und wurde/wird sie annähernd ausgenutzt?
Das tägliche Empörungsblatt, zuverlässig wie ein Abreißkalender.
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 17:42 (vor 657 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 17:53
Richtig. Kircheneintritte (also diese) gehören sich einfach nicht. Nirgends. Sollte der Staat von seinen immensen Unterstützungen abziehen.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Sonntag, 24. November 2024, 17:58 (vor 657 Tagen) @ MartinH
Richtig. Kircheneintritte gehören sich einfach nicht. Nirgends. Sollte der Staat von seinen immensen Unterstützungen abziehen.
Es wäre richtig, von Eintrittsgeld zu schreiben. "Kircheneintritt" ist das Gegenteil vom Kirchenaustritt, das sollten wir hier trennen.
Und was das Personal zur Aufsicht betrifft: Wie viele Stunden hast Du denn schon in ungeheizter Kirche Aufsicht gesessen? Und für lau? Und grade dann, wenn wenig Besuch ist und die Langeweile sich mit dem Frieren verbindet, aber man das Gebäude nicht unbeaufsichtig lassen kann?
Wrst Du davor oder danach im Gemeinderat und hast gesagt: Lasst uns nach Ehrenamtlichen und Freiwilligen suchen! Und zogst los unter die 3.600 Gemeindeglieder und fundest nur wenige. Doch für die Gefundfenen machtest Du einen Dienstplan - tja, 2-Stunden-Schichten wären für die EMA gerade zumutbar, aber es meldeten sich zu wenige, also machen wir 3-Stunden-Schichten...
Jemand ist krank oder schmeißt hin - füllst Du dann selbst die Lücke, oder bist Du dann für Schließung? Führst du dann, wenn du vorzeitig (oder auch normal) die Kirche abschließt, an der fast schon zugezogenen Tür die Gespräche mit den ganzen MartinHs, die immer in diesem Moment auftauchen und sagen, dass man ja wohl noch mal kurz reinschauen dürfen müsste und dass sie so was Unfreundliches ja noch nie erlebt hätten usw. usw.
Gerne nehme ich Deine Erfahrungsberichte zur Kenntnis, auch zum Fundraising in Orgelprojekten oder Kirchenrestaurierungen. Ich lerne da gerne dazu, ehrlich.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 18:10 (vor 657 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 18:13
Und was das Personal zur Aufsicht betrifft: Wie viele Stunden hast Du denn schon in ungeheizter Kirche Aufsicht gesessen? Und für lau?
Wieso sollte ich? Und wieso erwartet die Kirche das überhaupt für lau? Soll froh und dankbar sein, wenn sich ab und zu Rentner o.ä. einfinden, die das machen, erwarten kann und sollte man das nicht. Da wird ja eine geringfügige Beschäftigung das mindeste sein. Oder eben professionell wie woanders auch. Wer das nicht leisten kann, ohne Besucher/Gläubige mit "Eintritt" zu behelligen, ist wohl kein guter Eigentümer. Wir erinnern uns: die Baulasten trägt "natürlich" der Staat (hauptsächlich).
PS Ist diese Eintritt-in-Kirchen-Unsitte bei den Katholiken wenigstens per Dekret verboten?
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Sonntag, 24. November 2024, 18:34 (vor 657 Tagen) @ MartinH
Und was das Personal zur Aufsicht betrifft: Wie viele Stunden hast Du denn schon in ungeheizter Kirche Aufsicht gesessen? Und für lau?
Wieso sollte ich? Und wieso erwartet die Kirche das überhaupt für lau? Soll froh und dankbar sein, wenn sich ab und zu Rentner o.ä. einfinden, die das machen, erwarten kann und sollte man das nicht. Da wird ja eine geringfügige Beschäftigung das mindeste sein. Oder eben professionell wie woanders auch. Wer das nicht leisten kann, ohne Besucher/Gläubige mit "Eintritt" zu behelligen, ist wohl kein guter Eigentümer. Wir erinnern uns: die Baulasten trägt "natürlich" der Staat (hauptsächlich).PS Ist diese Eintritt-in-Kirchen-Unsitte bei den Katholiken wenigstens per Dekret verboten?
Ich hoffe, Deine Äußerungen sind in anderen Themen nicht ähnlich unqualifiziert wie beim Tragen der Baulast. Maximal kann ich regionale Uninformiertheit gelten lassen - für die Baulast der ev.-luth. Kirche in Norddeutschland (S-H, Hamburg, M-V) gilt das von Dir Unterstellte so keinesfalls. Zuwendung im Bereich Denkmalschutz sind möglich. Wer sich da auskennt (!!), weiß, dass auch hier maximal 50% zugeschossen werden, und sicher nicht für normale Erhaltungsaufgaben. Wenn es denn doch mal Geld gibt, dann handelt es sich um entsprechend beantragte Projekte, die auch die Anforderungen entsprechender Fördertöpfe erfüllen müssen (z. B. kultur-invest). Und auch hier wieder, wie Du selbst vorhin eingefordert hast: 50% Eigenmittel!
Deine Worte über den Rentner, der ja gerne in der Kälte frieren könnte (aktuell Problem in "meiner" Kirche), zeugen von wenig Empathie. Hätte aber auch überrascht.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 18:51 (vor 657 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 19:00
Und was das Personal zur Aufsicht betrifft: Wie viele Stunden hast Du denn schon in ungeheizter Kirche Aufsicht gesessen? Und für lau?
Wieso sollte ich? Und wieso erwartet die Kirche das überhaupt für lau? Soll froh und dankbar sein, wenn sich ab und zu Rentner o.ä. einfinden, die das machen, erwarten kann und sollte man das nicht. Da wird ja eine geringfügige Beschäftigung das mindeste sein. Oder eben professionell wie woanders auch. Wer das nicht leisten kann, ohne Besucher/Gläubige mit "Eintritt" zu behelligen, ist wohl kein guter Eigentümer. Wir erinnern uns: die Baulasten trägt "natürlich" der Staat (hauptsächlich).PS Ist diese Eintritt-in-Kirchen-Unsitte bei den Katholiken wenigstens per Dekret verboten?
Ich hoffe, Deine Äußerungen sind in anderen Themen nicht ähnlich unqualifiziert wie beim Tragen der Baulast. Maximal kann ich regionale Uninformiertheit gelten lassen - für die Baulast der ev.-luth. Kirche in Norddeutschland (S-H, Hamburg, M-V) gilt das von Dir Unterstellte so keinesfalls. Zuwendung im Bereich Denkmalschutz sind möglich. Wer sich da auskennt (!!), weiß, dass auch hier maximal 50% zugeschossen werden, und sicher nicht für normale Erhaltungsaufgaben.
Was sind "normale Erhaltungsaufgaben"? Dass man mal ohne staatl. Mittel auskommt, ist ja fast schon ein Sonderfall. Fördertöpfe aller möglichen Art (das beschränkt sich beileibe nicht auf Kultur) dürften quasi immer im Spiel sein. Kann nur mal "etwas" dauern. Dass die Ortsgemeinden selbst völlig überfordert sind, ist klar. Bei Landeskirche/Bistum kann man nur hoffen, dass man hier seiner Verantwortung gerecht wird und kompetent ist. Es ist ja auch oft in, zu sündhaften Preisen externe Berater zu engagieren, obwohl man den vollmundigen Selbstdarstellungen nach diese in den eigenen Glaspalästen sitzen haben müsste.
Deine Worte über den Rentner, der ja gerne in der Kälte frieren könnte (aktuell Problem in "meiner" Kirche), zeugen von wenig Empathie. Hätte aber auch überrascht.
Was ist das für eine dumme und unzutreffende Unterstellung? "Die das machen" bezieht sich auf den Dienst an sich. Wenig Empathie zeigt "die Kirche" und ihre Glaspaläste-Beamte dadurch, dass unentwegt Ehrenamt gefordert wird - auch für Dienste, die anderswo selbstv. angemessen entlohnt werden. Wieviel ich schon frieren musste, damit bei Für-Umme-Konzertem für Schleifenzugmotoren gesammelt werden kann, wollte ich hier gar nicht nochmal ausbreiten. (Wie gesagt bin ich auch der Meinung, dass das in dieser Kirche insoweit unnötig war, als dass dort mittlerweile alles Mögliche und Unmögliche stattfindet, nur rein gar nichts mit Orgel (außer ein paar Gottesdienste).
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Sonntag, 24. November 2024, 18:59 (vor 657 Tagen) @ MartinH
Deine Worte über den Rentner, der ja gerne in der Kälte frieren könnte (aktuell Problem in "meiner" Kirche), zeugen von wenig Empathie. Hätte aber auch überrascht.
Was ist das für eine dumme und unzutreffende Unterstellung?
Ich zitiere:
....soll froh und dankbar sein, wenn sich ab und zu Rentner o.ä. einfinden, die das machen, erwarten kann und sollte man das nicht. Da wird ja eine geringfügige Beschäftigung das mindeste sein. Oder eben professionell wie woanders auch. Wer das nicht leisten kann, ohne Besucher/Gläubige mit "Eintritt" zu behelligen, ist wohl kein guter Eigentümer.
"Rentner o. ä." - alle, die nix zu tun haben oder glauben nix zu tun zu haben oder wie...
"Und eine gringfügige Beschäftigung wäre das Mindeste" (Sicher, wäre super!)
"Oder eben professionell wie woanders auch"
Wo woanders? In Unternehmen, die von den Kunden finanziert werden? Beim Staat, der durch Steuern finanziert wird? All das, was zuvor von dir kritisiert wurde?
"Wer das nicht leisten kann....ist kein guter Eigentümer."
Genau. Aus dieser Aussage könnte man direkt die Sinnhaftigkeit von Eintrittsgeld ableiten. Muss man natürlich nicht.
Damit steige ich für dieses Mal aus. Was Positives gibt's im anderen Thread.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Sonntag, 24. November 2024, 23:09 (vor 657 Tagen) @ MartinH
Bis zu diesem Moment habe ich dich ja noch ein klein wenig ernst genommen. Aber das ist jetzt auch vorbei.
"Meinungsstark" zu sein ist das eine. Aber so resistent gegen jeden sachlichen Einwand hat nix mit "Meinung" zu tun, sondern ist sture Selbstverblödung aus niedersten Bedürfnissen.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 23:27 (vor 657 Tagen) @ Poupoulcorouse
Bis zu diesem Moment habe ich dich ja noch ein klein wenig ernst genommen. Aber das ist jetzt auch vorbei.
"Meinungsstark" zu sein ist das eine. Aber so resistent gegen jeden sachlichen Einwand hat nix mit "Meinung" zu tun, sondern ist sture Selbstverblödung aus niedersten Bedürfnissen.
Keine Ahnung, auf was Du Dich beziehst. Dass mir hier grundlos unterstellt wird, Rentner schlecht darzustellen, kann es wohl nicht sein. Aus prinzipiellen Erwägungen sehe ich ein Eintrittsgeld in Kirchen für absolut verfehlt und indiskutabel an. Ob Du mich ernst nimmst, ist mir zwar völlig egal, zurückweisen möchte ich aber "niedrige Beweggründe/Bedürfnisse".
Dass "der Staat" (samt Spender) insgesamt gesehen die hauptsächlichen Baulasten trägt, bin ich immer noch überzeugt. Hauptsächlich fängt jdf. bei 50% aufwärts an.
Und trotzdem oder deshalb sage ich: Es wird höchste Zeit, dass gerade die verwöhnten Organisten (die auf neuen Orgeln auch selten besser spielen) von ihren hohen Rössern runterkommen oder-geholt werden.
PS Ich weiß überhaupt nicht, was da "meinungsstark" sein soll. Ist es eigentlich mittlerweile üblich, alles, wo viel Geld fließt und was neu ist, gut finden zu müssen? Durchaus nicht mit mir, allerdings.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Sonntag, 24. November 2024, 23:50 (vor 657 Tagen) @ MartinH
Sich einfach nur an der eigenen Empörung aufzugeilen, ohne jeden inhaltlichen Anspruch, läuft für mich unter "niedere Bedürfnisse". Das mag heute ein Massenphänomen sein, aber respektieren muss ich das deshalb noch lange nicht.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
hintersatz
, Sonntag, 24. November 2024, 23:58 (vor 657 Tagen) @ Poupoulcorouse
Sich einfach nur an der eigenen Empörung...
Ich korrigiere
Sich täglich einfach nur an der eigenen Empörung...
--
Organiste titulaire de l'Opus diaboli
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
hintersatz
, Montag, 25. November 2024, 00:01 (vor 657 Tagen) @ hintersatz
bearbeitet von hintersatz, Montag, 25. November 2024, 00:06
Dazu kommt halt, dass wir eine gewisse Zielgruppe anpeilen, die im kirchlichen Dienst steht, mit der Verfertigung von Instrumenten oder deren Wartung beauftragt ist.
Dieser Zielgruppe arbeitstäglich, und am Samstag und am Sonntag mit Inbrunst und zumindest von mir unbezahlt, MartinH erklärt, wie schlecht das alles ist. Meist du, du kriegst das hin, bis nach Weihnachten hier die Schnauze zu halten? Wir wären entzückt.
--
Organiste titulaire de l'Opus diaboli
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
Orlos
, Montag, 25. November 2024, 00:08 (vor 657 Tagen) @ hintersatz
Meist du, du kriegst das hin, bis nach Weihnachten hier die Schnauze zu halten?
Ich möchte diesen Umgangston hier nicht haben. Mir drängt sich der Eindruck auf, Du legst es darauf an, alle Foristen zu verärgern und zu vertreiben.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Montag, 25. November 2024, 00:09 (vor 657 Tagen) @ Orlos
Ach, hätte ich bloß nix gesagt. Jetzt hab ich Depp auch noch zur Eskalationsspirale beigetragen, die dieses Forum in letzter Zeit so schwer lesbar macht.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
MartinH, Montag, 25. November 2024, 00:11 (vor 657 Tagen) @ hintersatz
<Meist du, du kriegst das hin, bis nach Weihnachten hier die Schnauze zu halten? Wir wären entzückt.
Meinst Du mich? Nee, das kann ich nicht versprechen, tut mir leid. Da ist (vorwiegend von früher) noch zu viel Herzblut dabei.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
hintersatz
, Montag, 25. November 2024, 00:16 (vor 657 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von hintersatz, Montag, 25. November 2024, 00:21
Dann würde ich dich bis dahin sperren.
Und was das Herzblut angeht, schlachten wir hier auch koscher. -:)
Und jetzt komm mir bitte nicht mit den Forenregeln, bei Ner Type wie dir plädiere ich auf Notwehr.
--
Organiste titulaire de l'Opus diaboli
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
MartinH, Montag, 25. November 2024, 00:07 (vor 657 Tagen) @ Poupoulcorouse
Ohne inhaltlichen Anspruch? Soso. Für welche Argumente ich nicht empfänglich war, hast Du ja immer noch nicht verraten. Wenn "Empörung" übrigens ein Massenphänomen sein sollte (was ich nicht weiß), könnte es durchaus auch an den Zuständen selbst liegen. Für mich nun EOD.
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
3rd_astronaut, Montag, 25. November 2024, 00:53 (vor 657 Tagen) @ MartinH
es gab hier im forum (also in einem der vorgänger genauer gesagt), einen user, der vehement gegen eintritte bei kirchenkonzerten eingetreten ist. ich meine, der hieß Thomas ...
vielleicht könnt ihr euch zusammentun -- müsstest aber über waybackmachine im parsimony stöbern :-D
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
oHo, Montag, 25. November 2024, 01:34 (vor 657 Tagen) @ MartinH
Und was das Personal zur Aufsicht betrifft: Wie viele Stunden hast Du denn schon in ungeheizter Kirche Aufsicht gesessen? Und für lau?
Wieso sollte ich? Und wieso erwartet die Kirche das überhaupt für lau? Soll froh und dankbar sein, wenn sich ab und zu Rentner o.ä. einfinden, die das machen, erwarten kann und sollte man das nicht. Da wird ja eine geringfügige Beschäftigung das mindeste sein. Oder eben professionell wie woanders auch. Wer das nicht leisten kann, ohne Besucher/Gläubige mit "Eintritt" zu behelligen, ist wohl kein guter Eigentümer. Wir erinnern uns: die Baulasten trägt "natürlich" der Staat (hauptsächlich).PS Ist diese Eintritt-in-Kirchen-Unsitte bei den Katholiken wenigstens per Dekret verboten?
Dass die Baulast der Kirchen überwiegend der Staat trüge, ist weitestgehend falsch - das ist bei einigen herausragenden Domen der Fall: Köln, Limburg, etc. - aber gilt für weit über 90% der Kirchen nicht.
Hier mal ein paar Fakten über Staatsleistungen (also Ersatz für die enteigneten Kirchengüter, aus denen früher Pfarrgehälter und ähnliches erwirtschaftet wurde) für meine Umgebung:
"Die Staatsleistungen der Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg an die Nordkirche betragen inklusive der Katasterleistungen 2024 insgesamt rund 37,5 Millionen Euro.
Die EKM erhielt im Jahr 2019 insgesamt rund 46,5 Millionen Euro an Staatsleistungen. Die Summe setzt sich wie folgt zusammen: Thüringen 19,4 Millionen, Sachsen-Anhalt 25,4 Millionen, Sachsen 1 Million und Brandenburg 0,7 Millionen.
Brandenburg: im Jahr 2023 für die evangelische Kirche einen Betrag von rund 13,9 Millionen Euro und diejenigen an die katholische Kirche einen Betrag von rund 1,75 Millionen Euro
Berlin: 2023 EKBO rund 8,04 Millionen Euro, das katholische Erzbistum Berlin knapp 3,96 Millionen Euro"
Und das beinhaltet zumindest für den Bereich der neuen Bundesländer meist eben keine Baulasten, da die häufig bei den adligen Familien klagen und mit deer Enteignung dieser Familien ersatzlos verloren gingen.
berichtet, nachdenklich grüßend,
Oliver
(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld
VoxCoelestis, Sonntag, 24. November 2024, 23:26 (vor 657 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Die Diskussion möchte ich noch um ein paar Argumente „bereichern“ - wo ich kürzlich übrigens selbst in den Genuss einer Besichtigung des Meißener Doms kam:
1) Die finanzielle Ausstattung der evangelischen Landeskirchen in Ostdeutschland dürfte aufgrund ihrer Historie vermutlich dürftiger ausfallen als in Westdeutschland (und auch hier ist man nicht mehr überall auf Rosen gebettet.)
2) Der Meißner Dom ist - wie auch die Berliner „Schwester“ - keine Parochialkirche. Mit einer „klassischen“ Kirchengemeinde - auch anderswo in der Diaspora lässt sich das nicht einfach vergleichen.
3) Zwar bin ich auch kein Vertreter von Eintrittsgeld für Kirchräume, aber ein Eintrittsgeld nimmt alle gleichermaßen finanziell in Anspruch, die diesen Raum - aus welchen Gründen auch immer - auch von innen sehen und erleben möchten - zusätzlich zum Aufkommen, dass durch Kirchensteuer und öffentliche Gelder geleistet wird. „All-inclusive“ gibt es auch bei einer derart hohen Steuerlast, wie wir sie haben, nicht. Ganz platt: für ein Museum in öffentlicher Trägerschaft und ein kommunales Freibad zahle ich auch Eintritt. In einem privaten Museum gerne auch mal das dreifache.
4) Jedem - egal ob gläubig oder nicht und unabhängig vom Mitgliedsstatus in einer Kirche - steht neben dem kostenlosen Besuch des Doms Rahmen eines Gottesdienstes oder Andacht auch eine Möglichkeit zur stillen Einkehr, zur Besinnung und zum Gebet offen in einer wirklich sehr schön hergerichteten Kapelle im Kreuzgang des Doms.
5) Ja, die geplante Orgelanlage finde ich auch sehr ambitioniert und halte sie - selbst als Orgelenthusiast - nicht für das richtige Zeichen zu dieser Zeit an diesem Ort. Das jetzige Instrument wird der Bedeutung der Kirche allerdings nach meinen Eindruck auch nicht gerecht.
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
domorgelfan, Montag, 25. November 2024, 13:21 (vor 656 Tagen) @ MartinH
Richtig. Kircheneintritte (also diese) gehören sich einfach nicht. Nirgends. Sollte der Staat von seinen immensen Unterstützungen abziehen.
Den letzten unsinnigen Kircheneintritt gab es vor genau einem Jahr.
Im Würzburger Stift Haug. *duck*
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 17:35 (vor 657 Tagen) @ MartinH
< Neue Orgel ist natürlich auch geplant, mit selbstverständlich mobilem Spieltisch (bei deren Preisen allein man regelmäßig mit den Ohren schlackert). Wie das früher nur ohne ging... Ist die "alte" so schlecht und wurde/wird sie annähernd ausgenutzt?
Zu leise... Und stolze 83 % will man vom Staat bekommen. Selbstverständlich eine Orgelanlage. Und hat nicht mal 500.000 EUR sog. "Eigenanteil". Wie viel eigentlich überhaupt? Manchmal wird ja schon für Turnuswartungen um Spenden gebettelt. Ist das "gesund"? Ich meine: nein.
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
Max Reger
, Wallfahrtsstadt Kevelaer, Sonntag, 24. November 2024, 22:59 (vor 657 Tagen) @ MartinH
Auch der Meißner Dom ist dabei mit stolzen 7 EUR - Neue Orgel ist natürlich auch geplant, mit selbstverständlich mobilem Spieltisch (bei deren Preisen allein man regelmäßig mit den Ohren schlackert). Wie das früher nur ohne ging... Ist die "alte" so schlecht und wurde/wird sie annähernd ausgenutzt?
ohlala......
Sieben Euro ist heftig, muß ich sagen.
Was soll denn die neue Orgelanlage kosten?
Daß man offenbar synchron - wenn ich es richtig verstanden habe - Geld in den Bestand investiert ((u.a.Einbau Zimbelstern), während parallel die Nachfolgelösung geplant wird, erweckt nicht unbedingt den Eindruck von Geldmangel vor Ort.
Erst recht vor dem Hintergrund, daß die Eule-Orgel am Tage X für einen (wie üblich) Mickerbetrag bei Ladach landen wird (mit erheblicher Wahrscheinlichkeit).
Manche Kirchen hat der Sparzwang offenbar noch nicht ereilt....tu felix saxonia.
on topic: Meißen, war: Nochmal: Kircheneintritt
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Montag, 25. November 2024, 01:01 (vor 657 Tagen) @ Max Reger
Auch der Meißner Dom ist dabei mit stolzen 7 EUR - Neue Orgel ist natürlich auch geplant, mit selbstverständlich mobilem Spieltisch (bei deren Preisen allein man regelmäßig mit den Ohren schlackert). Wie das früher nur ohne ging... Ist die "alte" so schlecht und wurde/wird sie annähernd ausgenutzt?
ohlala......Sieben Euro ist heftig, muß ich sagen.
Was soll denn die neue Orgelanlage kosten?Daß man offenbar synchron - wenn ich es richtig verstanden habe - Geld in den Bestand investiert ((u.a.Einbau Zimbelstern), während parallel die Nachfolgelösung geplant wird, erweckt nicht unbedingt den Eindruck von Geldmangel vor Ort.
Erst recht vor dem Hintergrund, daß die Eule-Orgel am Tage X für einen (wie üblich) Mickerbetrag bei Ladach landen wird (mit erheblicher Wahrscheinlichkeit).
Manche Kirchen hat der Sparzwang offenbar noch nicht ereilt....tu felix saxonia.
Sollte ich mich jetzt zu Unrecht ärgern, bitte ich um Belehrung und Bekehrung. Aber bis dahin ärgere ich mich, dass hier scheinbar übersehen wird, dass die bestehende Orgel nicht Teil des Ladach-Portfolios, sondern der Orgelanlage wird.
Die Neubau-Info von Weimbs benennt korrekterweise nur das, was neu gebaut wird. Im PDF auf der Dom-Seite wird diue Rolle der Eule benannt. Und auch wenn die Liga eventuell nicht dieselbe ist: Der Hamburger Michel zeigt sehr schöne, wie sinnvoll eine eher neobarocke Orgel mit Hochromantik zusammengehen kann. Muss halt auch gut gemacht sein, und räumlich ist es in Meißen sicher nicht so günstig wie im Michel mit den kurzen Abständen.
Bis zu meiner Bekehrung (s. o.) möchte ich doch darauf drängen, die Empörungen faktenbasiert auszurichten.
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
kjz1, Montag, 25. November 2024, 09:08 (vor 656 Tagen) @ MartinH
Dass der Staat die Baulast trägt, ist allerdings eine ganz große Ausnahme. Hierzustadt kenne ich nur eine Kirche, wo der Staat zu 50 % die Baulast trägt. Das hat aber historische Gründe, die weit in die Vergangenheit reichen. Ansonsten liegt die Baulast bei den versch. Kircheninstitutionen selbst und es gibt ggf. nur geringe Zuschüsse vom staatl. Denkmalschutz.
Und es wird auch kein Eintritt erhoben. Allerdings überlegen wir, für unsere Kirche auf freiwilliger Basis pro Besucher eine Spende von 50 cent von den Reedereien zu erhalten. Wenn nämlich tagtäglich Hundertschaften von Besuchern via Führung von den Flusskreuzfahrten die Kirche durchströmen, verursacht dies einen erheblichen zusätzlichen Reinigungsaufwand. Für die Führungen bezahlen die Besucher ja Geld und warum sollte der Gewinn nur bei den Reedereien hängen bleiben?
Und ja, ausserdem gibt es Rentner, die auf freiwilliger Basis einige Stunden in der Woche Aufsicht führen. Heute ist das leider wegen mutwilliger Beschädigungen in der Vergangenheit notwendig. Einzige andere Alternative wäre es, die Kirche ausserhalb der Gottesdienstzeiten zu schliessen. So wie es ja bei vielen evangelischen Kirchen bereits Usus ist.
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Montag, 25. November 2024, 12:01 (vor 656 Tagen) @ kjz1
Und es wird auch kein Eintritt erhoben. Allerdings überlegen wir, für unsere Kirche auf freiwilliger Basis pro Besucher eine Spende von 50 cent von den Reedereien zu erhalten. Wenn nämlich tagtäglich Hundertschaften von Besuchern via Führung von den Flusskreuzfahrten die Kirche durchströmen, verursacht dies einen erheblichen zusätzlichen Reinigungsaufwand. Für die Führungen bezahlen die Besucher ja Geld und warum sollte der Gewinn nur bei den Reedereien hängen bleiben?
Und ja, ausserdem gibt es Rentner, die auf freiwilliger Basis einige Stunden in der Woche Aufsicht führen. Heute ist das leider wegen mutwilliger Beschädigungen in der Vergangenheit notwendig. Einzige andere Alternative wäre es, die Kirche ausserhalb der Gottesdienstzeiten zu schliessen. So wie es ja bei vielen evangelischen Kirchen bereits Usus ist.
Genau so hier - ebenfalls ist es im Rahmen von Stadtführungen für Besucher OK, dass die Eintritte, die man ja meist einzeln dann nicht wahrnimmt, vom Touristik-Unternehmen verrechnet werden. Auch uns stiße das auf, dass wir zwar putzen dürfen, aber andere Gewinn erwirtschaften (dürfen sie ja gerne, aber nicht allein...). Und wenn Touristen nämlich als Gruppe kommen, sinkt die gesunkene Spendenbereitschaft noch weiter, denn es ist ja schon all inclusive.
"Rentner": Es liegt in der Natur von Kirchen, dass da auch mal seltsame Gestalten auftauchen. Die darf es ja auch geben und es ist eigentlich richtig, dass sie sich kirchlichen einrichtungen nähern. Aber manche sind eben auch so drauf, dass Frauen oder ältere Menschen nicht allein sein möchten, wenn die kommen. Macht also schon zwei Personen Besetzung, zumal wenn das Gebäude groß und verwinkelt ist.
Die Entscheidung für Eintrittsgeld oder eine feste Spendenempfehlung schmerzt die Verantwortlichen immer. Die Gründe werden stets gut abgewogen. Manchmal beschließt man, weiter völlig niederschwellig zu bleiben und schafft es. Wir schafften es nicht mehr.
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
Max Reger
, Wallfahrtsstadt Kevelaer, Dienstag, 26. November 2024, 22:33 (vor 655 Tagen) @ kjz1
Dass der Staat die Baulast trägt, ist allerdings eine ganz große Ausnahme. Hierzustadt kenne ich nur eine Kirche, wo der Staat zu 50 % die Baulast trägt.
Davon gibt es durchaus einige in der Republik....
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Mittwoch, 27. November 2024, 09:29 (vor 654 Tagen) @ Max Reger
Dass der Staat die Baulast trägt, ist allerdings eine ganz große Ausnahme. Hierzustadt kenne ich nur eine Kirche, wo der Staat zu 50 % die Baulast trägt.
Davon gibt es durchaus einige in der Republik....
...aber im unteren zweistelligen Bereich. Wobei man noch mal differenzieren müsste zwischen Kirchen mit gelegentlicher religiöser Nutzung und Museumsräumen.
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
Residual, Montag, 02. Dezember 2024, 01:38 (vor 650 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Meine letzte "Dienstkirche" wird vollständig vom Land BW erhalten, insbesondere einschließlich aufwändiger Restaurierungen der Fresken und Bemalungen, etc. Die ansässige Gesamtkirchengemeinde zeichnet "nur" für die mobilen Einbauten finanziell verantwortlich, wo zu meinem großen Bedquern auch die Orgel zählt, die im Gegensatz zum fahrbaren Positiv alles andere als "mobil" ist.
Bevor hier angebliche konfessionelle Unterschiede zu Vorurteilen führen: Erst Vorgestern musste ich feststellen, dass für den Salzburger Dom 5€ Eintritt zu zahlen sind; eine Führung kostet 9€.
(OT): Nochmal: Kircheneintritt
MartinH, Montag, 02. Dezember 2024, 04:27 (vor 649 Tagen) @ Residual
bearbeitet von MartinH, Montag, 02. Dezember 2024, 04:34
Meine letzte "Dienstkirche" wird vollständig vom Land BW erhalten, insbesondere einschließlich aufwändiger Restaurierungen der Fresken und Bemalungen, etc. Die ansässige Gesamtkirchengemeinde zeichnet "nur" für die mobilen Einbauten finanziell verantwortlich, wo zu meinem großen Bedquern auch die Orgel zählt, die im Gegensatz zum fahrbaren Positiv alles andere als "mobil" ist.
Bevor hier angebliche konfessionelle Unterschiede zu Vorurteilen führen: Erst Vorgestern musste ich feststellen, dass für den Salzburger Dom 5€ Eintritt zu zahlen sind; eine Führung kostet 9€.
Eine Führung darf natürlich auch was kosten (auch eine Einräumung von Fremdführungen). Ist aber nicht trotzdem Eintrittsgebühr bei katholischen Kirchen die absolute Ausnahme? Denke ich eigentlich weiterhin.
Dass eine Orgel als "bewegliches Mobiliar" angesehen wird, war mir nicht bekannt und wundert durchaus.
Eine weitere Kirche mit komplett staatl. Finanzierung ist St. Andreas Düsseldorf
https://de.wikipedia.org/wiki/St._Andreas_(D%C3%BCsseldorf)
- ich denke, wirklich komplett mitsamt auch Orgel (-überholung). Was im (stinkereichen!) Bistum insofern keine Rolle spielte, als dass eine absolut sinnvolle und angemessene Kimu-Stelle mit "Auflösung der Pfarrei" wegfiel - die der Stelleninhaber jahrzehntelang ausgefüllt hatte. Ich nehme an, er hat sich spätestens vor Gericht eine ordentliche Abfindung erstreiten können.
PS Die meiner Erinnerung nach schlecht bezahlten "Sonntagsorgeln", eher Aufwandsentschädigung als Honorar, regelmäßig Sonntag mittag waren (und sind wahrscheinlich) äußerst gut besucht und dürften dieses durch die Spendenmöglichkeit problemlos "eingespielt" haben. Der Wertschätzung der Musik, die immer mehr in den Keller geht, finde ich das nicht zuträglich.
Hier übrigens ein bekannter, leichter Messiaen (man denke auch an die teuren franz. Noten!), von mir vor über 25 Jahren (1997), den ich kürzlich sogar noch CD-R-abspielbar gefunden hatte. Da habe ich mich trotz großer Nervosität ganz gut geschlagen, imho. Ein falscher Akkord ist irgendwo, iirc. Nehme dazu gerne Kritik entgegen, erst recht, weil der komplett eigenständig einstudiert worden war. Eine Vorstellung bei einem Lehrer empfand ich als nicht hilfreich, da erfahrungsgemäß "wenig kam". Wie gesagt, die Pädagogik im Orgelbereich, sei es privat, Musik- oder Hochschule empfand ich immer schon als wenig avanciert und sogar hilfreich.
https://youtu.be/1W3-s3AreOc?si=TmXXnx3hab9hOqu0